Kicken und Lesen wollen trainiert sein

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 von links: Dr. Andreas Weber Abteilungsleiter Bildung & Projekte der Baden Württemberg Stiftung, Jochen Röttgermann Vorstand M
von links: Dr. Andreas Weber Abteilungsleiter Bildung & Projekte der Baden Württemberg Stiftung, Jochen Röttgermann Vorstand Marketing und Vertrieb vom VFB Stuttgart, Nimon Jollay Teilnehmer des Projekt kicken und lesen, Fritz Keller Präsident des SC Freiburg, David Pavlinac Teilnehmer des Projekt kicken und lesen. (Foto: Det Goeckeritz)

Mit einer Urkundenverleihung ist das Projekt „Stürmen mit Köpfchen“ der Heudorfer Jugendhilfe St. Fidelis in Kooperation mit der Edith-Stein-Schule zu Ende gegangen. Neben dem Spaß an der Bewegung sollte dabei auch das Interesse am Lesen geweckt werden. Gefördert wurde das Projekt von der Baden-Württemberg Stiftung.

Einmal pro Woche gab es für die 13 Jugendlichen im Alter zwischen elf und 14 Jahren eine Leseübung. Aus der Reihe „Die drei Fragezeichen“ hatten die Betreuer das Buch „Bundesliga-Alarm“ ausgewählt. Beim Tandemlesen in Zweigruppen in einer vorgegebenen Zeit wurde die Lesekompetenz gestärkt. Bei einem Besuch in der Stadtbücherei erfuhren die Jugendlichen Interessantes aus der Klostergeschichte. Einige ließen sich bei der Gelegenheit gleich Büchereiausweise ausstellen, um künftig Lesestoff ausleihen zu können. Auf großes Interesse stieß auch eine Führung durch das Druckhaus Ulm-Oberschwaben in Weingarten, wo unter anderem die Schwäbische Zeitung hergestellt wird. Erstaunt waren die jungen Kicker über die immensen Papiervorräte – aber auch darüber, in welcher Geschwindigkeit sie verbraucht werden.

Aber auch sportlich betätigten sich die Schüler. So konnten sie beim Fußballgolf in Pfullendorf einlochen. Beim Fußballcamp gab es Aufgaben an verschiedenen Stationen zu lösen und zum Abschluss ein kleines Turnier. Ein Höhepunkt war in Freiburg Besuch eines Bundesligaspiels des SC gegen den VfB Stuttgart. In der Sportschule erhielten die Teilnehmer dann Urkunden, unterschrieben von Ministerpäsident Winfried Kretschmann als Schirmherr des Projekts und Fritz Keller, Präsident des SC Freiburg.

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