Holstein will den westlichen Landkreis stärken

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Bürgermeister Dietmar Holstein kandidiert für den Kreistag.
Bürgermeister Dietmar Holstein kandidiert für den Kreistag. (Foto: privat)

Dem nächsten Kreistag könnte der Dürmentinger Bürgermeister Dietmar Holstein angehören. Er kandidiert für die Wahl am 26. Mai auf der Liste der Freien Wähler. Er wolle sich einbringen, um die Interessen des westlichen Landkreises zu vertreten, erklärte er auf Anfrage.

„Die Freien Wähler sind auf mich zugekommen und haben um mich geworben“, sagt Holstein. Da er vor drei Jahren als parteiloser Bewerber bei der Bürgermeisterwahl angetreten war, komme auch bei der Kreistagswahl nur eine Kandidatur auf der FWV-Liste infrage. In der Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinden Altheim, Dürmentingen, Ertingen, Langenenslingen, Unlingen und Uttenweiler bestehe bereits eine hervorragende Zusammenarbeit: „Da macht es Sinn, als Bürgermeister auch im Kreistag Verantwortung zu übernehmen.“ Zudem könnten die Verwaltungschefs auch besondere Hintergrundinformationen in die Kreistagsarbeit einbringen.

Der Arbeitsaufwand als Bürgermeister sei sicherlich beträchtlich. Dennoch lohne das zusätzliche Engagement auf Kreisebene, um den westlichen Landkreis mit seiner „wunderschönen Landschaft“ zu erhalten und zu stärken: „Da besteht Nachholbedarf.“ Das gelte im wirtschaftlichen ebenso wie im sozialen und im Bildungsbereich. Im Falle seiner Wahl würde Holstein aufgrund seiner betriebswirtschaftlich geprägen Ausbildung am liebsten dem Haushaltsausschuss angehören. Der 44-Jährige ist gelernter Bankkaufmann und war 25 Jahre bei der Volksbank-Raiffeisenbank in Riedlingen tätig, wo er in veramtwortlicher Position ein 17-köpfiges Team leitete. In Dürmentingen gehörte der Heudorfer vor seiner Wahl auch dem Gemeinderat an.

Holstein hat seine Kandidatur vergleichsweise früh angekündigt. Für die Besetzung des Wahlausschusses, dem in Dürmentingen üblicherweise der Bürgermeister als Vorsitzender angehört, kam er nicht infrage, da dieser auch für die Auszählung der Kreistagsstimmen zuständig ist.

Due Fraktion der Freien Wähler ist mit einem Anteil von 22,5 Prozent der Sitze derzeit nach der CDU die zweitgrößte im Biberacher Kreistag. Sie stellt 14 der insgesamt 56 Kreisräte.

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