Festival ohne Bands: Veranstalter rechnet mit 8000 Besuchern

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 4000 Besucher campierten beim Festival ohne Bands 2018. Dieses Jahr sollen es doppelt so viele werden.
4000 Besucher campierten beim Festival ohne Bands 2018. Dieses Jahr sollen es doppelt so viele werden. (Foto: Archiv: Thomas Warnack)

Das Festival ohne Bands in Hailtingen wächst. Bereits 5500 Karten seien bislang verkauft worden, berichtet Veranstalter David Lüke. Er rechnet mit 8000 Besuchern.

Damit würde sich in der dritten Auflage der Veranstaltung vom 23. bis 26. Mai die Besucherzahl bereits zum zweiten Mal verdoppeln. Und die maximale Besucherzahl für das Festivalgelände wäre damit erreicht.

500 Helfer sorgen für den Aufbau

Schon bei der Premiere im Jahr 2017 hatte alle 2000 Karten schnell ihre Käufer gefunden. Die Idee kam in der Szene gleich gut an: ein mehrtägiges Festivalerlebnis, allerdings ohne Bands. Entsprechend günstiger sind die Tickets.

In diesem Jahr kostet der Eintritt 30 Euro. Die ersten 1000 Karten, die zum Frühbucherpreis von 20 Euro angeboten wurden, waren schon nach sechs Tagen weg, berichtet Lüke. Gebucht werden kann ausschließlich online über die Homepage des Veranstalters.

Mit fast 15 Hektar Festivalfläche habe man jetzt das Maximum erreicht, sagt Lüke. Es handelt sich um Grundstücke, die von verschiedenen Landwirten zur Verfügung gestellt werden – neben dem Kernstück zusätzliche Flächen im Wechsel. Auch ohne Bands ist der Aufwand für ein solches Festival beträchtlich.

Lüke hat es zu seinem Broterwerb gemacht und ist seit August als Festivalveranstalter selbstständig; das Festival ohne Bands ist sein einziges Projekt. Um die 500 Leute aus örtlichen Vereinen, schätzt er, benötigt er für für den Aufbau der Zäune, der Bühne und der sanitären Einrichtungen, für den Festivalbetrieb und hinterher für den Abbau.

Während des Festivals sind rund 100 Leute im Einsatz, etwa für Ausschank oder Security.

Die Leute sollen schneller auf den Campingplatz kommen. 

Veranstalter David Lüke

Er selbst ist schon lange mit den Vorbereitungen beschäftigt – acht Stunden täglich, versichert er. Dazu gehört die Werbung, die vornehmlich über soziale Medien und über andere Festivals stattfindet. „Man entwickelt sich weiter“, sagt er. Dazu gehört auch, aus Fehlern der bisherigen Veranstaltungen zu lernen.

So sollen die Einlasskontrollen, die im vorigen Jahr auch in der Kritik standen, optimiert werden. Auch die Verkehrsführung für die Anreise der Besucher wurde geändert:

„Die Leute sollen schneller auf den Campingplatz kommen.“ Zu berücksichtigen war dabei die Baustelle in Dürmentingen.

Die Zufahrt soll von der anderen, östlichen Seite über Uttenweiler erfolgen. Durch genügend Pufferfläche soll vermieden werden, dass es einen Rückstau zur B 312 gibt.

Lüke rechnet mit immerhin rund 2000 Fahrzeugen, mit denen die Besucher am Anreisetag das Festivalgelände ansteuern werden.

Sie dürfen sich wieder auf bewährte Attraktionen freuen. Dazu gehören auch wieder ein Pool oder das Geschicklichkeitsspiel Looping Louie.

Und Lüke hat sich etwas Neues einfallen lassen. Die Besucher können sich nicht nur Karten drucken lassen, um dann eine Autogrammstunde zu geben. Diesmal steht ihnen die Bühne zur Verfügung, um sich zwar mit echten Instrumenten, aber zum Playback einmal vor Tausenden Leuten wie echte Stars zu fühlen.

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