Sozialleistungsbetrug und illegaler Aufenthalt

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 Gegen die beanstandeten Personen wird wegen Verdachts des Sozialleistungsbetrugs, Urkundendelikten und Verstößen gegen das Aufe
Gegen die beanstandeten Personen wird wegen Verdachts des Sozialleistungsbetrugs, Urkundendelikten und Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ermittelt. (Foto: oh)
Schwäbische Zeitung

Auf einem Parkplatz der A 7 bei Altenstadt hat die Grenzpolizei Pfronten am Samstag die Insassen eines Reisebusses kontrolliert, der nach Rom unterwegs war. Dabei stellte sie einige Verstöße gegen Rechtsvorschriften fest.

Ein 33-jähriger Pakistani hatte mit anderen Personalien in Deutschland Asyl beantragt. Ein 45-jähriger Pakistani war nach eigenen Angaben zur medizinischen Behandlung nach Deutschland gekommen. Weil ihm ein Freund geraten habe, vor der ärztlichen Behandlung einen Asylantrag zu stellen, habe er dies mit falschen Personalien getan. Eine Afrikanerin besaß keinen Reisepass. Sie weigert sich, bei der Passbeschaffung für die Ausreise mitzuwirken.

Seit August war der italienische Aufenthaltstitel abgelaufen, den ein 32-jähriger Pakistani vorlegte. Er erhält eine Strafanzeige wegen illegalen Aufenthalts. Ein 33-jähriger Afghane wollte einen Freund in Italien besuchen. Ihn wiesen die Beamten darauf hin, dass er mit seiner Aufenthaltsgestattung Deutschland nicht verlassen dürfe. Nachdem er trotzdem seine Reise fortsetzen wollte, stellten die Beamten die Aufenthaltsgestattung sicher und versandten sie an die zuständige Behörde.

Gegen die beanstandeten Personen wird wegen Verdachts des Sozialleistungsbetrugs, Urkundendelikten und Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ermittelt.

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