Schüler werden in Dettingen zu Radhelden

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 Die wichtigste Regel für Radhelden lautet: Radhelden fahren nur mit Helm!
Die wichtigste Regel für Radhelden lautet: Radhelden fahren nur mit Helm! (Foto: Symbol Ralf Hirschberger/DPA)
Schwäbische Zeitung

Wie schnell bremst mein Fahrrad? Kann ich mit dem Rad über eine Wippe fahren? Schaffe ich es, während der Fahrt einen Ball entgegenzunehmen? Um Geschicklichkeit und Fahrrad-Beherrschung ging es am vergangenen Freitag an der Grundschule in Dettingen. Lena Russ vom Württembergischen Radsportverband kam an die Grundschule. Das berichtet die Schulleitung.

Russ leitet das Projekt „Radhelden at school“. Es wird unterstützt von der landesweiten Verkehrssicherheitsaktion „Gib acht im Verkehr“, vom Innenministerium, vom Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik, von der Unfallkasse Baden-Württemberg, vom Kultusministerium, vom Verkehrsministerium und von der AOK.

Alle Schüler kamen an diesem Tag mit ihrem Fahrrad zur Schule, um Radhelden zu werden. Die wichtigste Regel für einen Radheld lautet: Radhelden fahren nur mit Helm! An sieben unterschiedlichen Stationen, die von Eltern betreut wurden, übten die Kinder ihr Fahrrad besser zu beherrschen. Sie lernten das Bremsverhalten ihres Rads kennen, schulten ihre Geschicklichkeit, indem sie während der Fahrt Wäscheklammern auf- und abhängten, Bälle und Ringe entgegennahmen und abgaben. Sitzend und stehend fuhren sie über eine Wippe und probierten das richtige Auf- und Absteigen aus. Geschickt meisterten sie auch die Slalomfahrt.

Ernährungsstation der AOK

Bei Susanna Krause-Janik von der AOK informierten sie sich über den Zuckergehalt von Speisen und Getränken. Am Ende konnten sich die Kinder ein Gummibärchen erarbeiten. Sie mussten eineinhalb Minuten Seilhüpfen, Hampelmann machen oder auf der Stelle rennen, um die Energie zu verbrauchen, die ein Gummibärchen liefert.

Am Ende des Tages erhielten alle Schüler von Lena Russ die Auszeichnung „Radheld“.

Die Schulleitung dankt in der Mitteilung den Eltern, die eine Station betreut haben. Durch diese Mithilfe konnte der Aktionstag für mehr Sicherheit im Straßenverkehr durchgeführt werden.

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