Mithilfe des Polizeihubschraubers wurde die A 7 zwischen Memmingen und Altenstadt überwacht.
Mithilfe des Polizeihubschraubers wurde die A 7 zwischen Memmingen und Altenstadt überwacht. (Foto: Polizei)
Schwäbische Zeitung

Die Autobahnpolizei Memmingen hat am Donnerstag mit Unterstützung der Polizeihubschrauberstaffel München den Schwerlastverkehr auf der A 7 kontrolliert. 19 Lastwagen wurden dabei kontrolliert und 25 Verstöße registriert.

Immer wieder geschehen schwer Verkehrsunfälle mit Lastwagen auf den Autobahnen rund um Memmingen. Grund sind nach Polizeiangaben meist Unaufmerksamkeit der Lastwagenfahrer, der zu geringe Sicherheitsabstand und Verstöße gegen das Überholverbot. Diese Verkehrssünder hatte die Autobahnpolizei Memmingen mit Unterstützung des Einsatzzuges Kempten, der Verkehrspolizeiinspektion Kempten und des Gefahrguttrupps Memmingen am Donnerstag verstärkt im Visier. Und das mit Unterstützung der Polizeihubschrauberstaffel München. Auf der A7 wurde so ein Polizeihubschrauber eingesetzt, um das bestehende Überholverbot für Lastwagen vom Autobahnkreuz Memmingen bis zur Anschlussstelle Altenstadt in Fahrtrichtung Nord auf insgesamt 17,5 Kilometern sowie die Einhaltung des Sicherheitsabstands zu überwachen.

Hierbei flog der Polizeihubschrauber in einer Höhe von 500 bis 1000 Meter. Eingesetzt wurde eine Kamera, die die Videobilder per Live-Übertragung an die eingesetzten Beamten am Boden übertrug. Ein Verstoß konnte damit live von den Kontrollbeamten beobachtet, die Lastwagen verfolgt und angehalten werden. Hierbei standen die Beamten per Funk mit der Hubschrauberbesatzung in Verbindung. Die Verkehrssünder konnten mit ihrer gefährlichen Fahrweise konfrontiert und die Verstöße geahndet werden, teilt die Polizei mit. Das Bußgeld belief sich zwischen 70 und 223,50 Euro. Ausländische Fahrer mussten die Strafe direkt vor Ort bezahlen. Nicht zuletzt wurden die Ladungssicherung sowie die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten überprüft.

Zu geringer Sicherheitsabstand

Während der Kontrolle wurden laut Polizeibericht insgesamt 19 Lastwagen kontrolliert und 25 Verstöße registriert. Die gravierendste Unterschreitung des Sicherheitsabstands war mit zehn Meter gemessen worden. Dies, so die Polizei abschließend, sei in Anbetracht des einzuhaltenden Mindestabstands von 50 Meter bei circa 80 bis 90 km/h erheblich und führe im Falle eines kurzen Bremsmanövers des vorderen Fahrzeugs zu einem Auffahrunfall.

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