Kreuzkraut: Gartenbauverein leistet Aufklärungsarbeit

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 Die Teilnehmer machten sich zwischen Dettingen und Kirchdorf auf die Suche nach Kreuzkräutern.
Die Teilnehmer machten sich zwischen Dettingen und Kirchdorf auf die Suche nach Kreuzkräutern. (Foto: Gartenbauverein Dettingen)
Schwäbische Zeitung

25 Teilnehmer sind zum Workshop des Gartenbauvereins Dettingen mit dem Titel „Giftige Kreuzkräuter erkennen und entfernen lernen“ gekommen. Nach einer theoretischen Einführung von Kursleiterin Marianne Stöckeler aus Röthenbach über die verschiedenen Arten der Kreuzkräuter und deren giftigen Auswirkungen für Mensch und Tier wurde die Gruppe an der Verbindungsstraße zwischen Dettingen und Kirchdorf schnell fündig und stach das Kreuzkraut aus.

Marianna Stöckeler erläuterte, wie die Kreuzkräuter an den Blättern sowie an der Wurzel zu erkennen sind und gab viele Hinweise. Beispielsweise, dass man Handschuhe tragen sollte, um sich selbst zu schützen. Zudem sollte das Pflanzloch wieder verschlossen werden, um zu verhindern, dass bereits ausgefallener Samen aufgeht. Das gesammelte Kraut sollte über die Müllverbrennung entsorgt werden und nicht über den Kompost, da dort eine Notreife einsetze und sich das Kraut sich weiter verbreiten könnte.

„Die Wichtigkeit diese Themas wird bei uns noch vielerorts unterschätzt, es muss noch weiterhin viel Aufklärungsarbeit gemacht werden um die Ausbreitung in unserer Region einzudämmen“, teilt der Gartenbauverein mit. In Dettingen sei schon mal der Anfang durch diese Aktion gemacht worden. Einige Teilnehmer seien dadurch motiviert worden, selbstständig in Dettingen und Umgebung Kreuzkräuter auszustechen

„Es betrifft alle Gartenbesitzer, nicht nur die Landwirtschaft auf freier Flur“, schreibt der Gartenbauverein weiter. Den Verantwortlichen sei es wichtig, dass die Gartenbesitzer lernen, das Kraut zu erkennen, um es im eigenen Garten und natürlich auch auf freier Flur richtig entsorgen zu können – von dort komme es schließlich in die Gärten.

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