150 Jahre Metallbau Sieber in Dettingen

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Tobias Mehlich (links), Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, überreicht Herbert Sieber die Urkunde für 150-jähriges Bet
Tobias Mehlich (links), Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, überreicht Herbert Sieber die Urkunde für 150-jähriges Betriebsbestehen. (Foto: Metallbau Sieber)
Schwäbische Zeitung

„150 Jahre Betriebsbestehen bedeuten 150 Jahre feste Verwurzelung in der Region, verantwortungsvolles Unternehmertum über mehrere Generationen hinweg und ein erfolgreiches Agieren am Markt.“ Mit diesen Worten gratuliert die Handwerkskammer Ulm in einer Pressemitteilung Metallbau Sieber aus Dettingen zum Jubiläum.

Seit 1996 führt Herbert Sieber in fünfter Generation den Betrieb. Ein wichtiger Kernbereich der Leistungen des Betriebs ist der Stahl- und Maschinenbau sowie die Fräsbearbeitung von der Fertigung bis zur Montage über das Flachschleifen. „Dank moderner Fertigungsanlagen, qualifiziertem Fachpersonal und großzügigen Räumlichkeiten können wir nahezu jede Art von Stahlkonstruktion in unserer Schlosserei herstellen. Mit moderner CAD-Software sind wir für die Anfragen an uns bestens gerüstet“, sagt Betriebsinhaber Herbert Sieber. Oberstes Ziel sei immer die Zufriedenheit des Kunden.

Aber auch die Mitarbeiter seien ein wichtiger Faktor, betont Sieber. Er investiere zwar in Werkstätten und Maschinenparks, vor allem aber in seine Mitarbeiter, beispielsweise durch Fortbildungen. Auch die Ausbildung junger Menschen sei ihm ein Herzensanliegen. Derzeit hat er neben zwölf Mitarbeitern einen Auszubildenden. Sieber: „Diesen jungen Menschen wollen wir langfristig eine Perspektive in unserem Betrieb bieten. Denn nur mit ihnen können wir weiterhin Arbeit mit Qualität anbieten.“

Bereits 1870 hat Eduard Sieber die Hammerschmiede in Unterdettingen übernommen. Er hat sie modernisiert, damals beispielsweise mit einem Dampfkessel, einer Dampfmaschine, einem Schleifstein und einem Blasebalg. 1924 hat Matthäus Sieber ein neues Wohnhaus und eine neue Werkstatt mit drei Federhämmern und einer selbstgebauten Turbine errichtet. Matthäus Sieber Senior hat das Hammerwerk und die Maschinenwerkstätte bis in das Jahr 1971 geführt. Matthäus Sieber Junior hat das Geschäft 1996 übernommen.

„Es sind Betriebe wie Sie, die das Bild des Handwerks prägen. Sie sind mit Ihren Leistungen im Stahl- und Industriebau wie Fertigungsservice über Jahrzehnte hinweg ein Aushängeschild für unseren Wirtschaftsbereich. Und Ihre Kunden danken es Ihnen, denn Sie und Ihre Beschäftigten versorgen sie nachhaltig mit Wohlstand direkt vor Ort“, sagt Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm.

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