Mehr Sicherheit für Kinder beim Spielen

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Nicht mehr den sicherheitstechnischen Anforderungen des TÜV entsprechen die Spielgeräte auf dem Schulhof der Grundschule Rot.
Nicht mehr den sicherheitstechnischen Anforderungen des TÜV entsprechen die Spielgeräte auf dem Schulhof der Grundschule Rot. (Foto: Kurt Kiechle)
Kurt Kiechle

Dem Konzept zur Umgestaltung des Schulhofes der Grundschule Rot hat der Burgrieder Gemeinderat in der ersten öffentlichen Sitzung nach der Sommerpause bei einer Gegenstimme zugestimmt. Die Maßnahme, die bis ins Detail mit der Schulleitung abgeklärt wurde, soll noch im Herbst 2018 realisiert werden.

Zur Sache wurde von Seiten der Verwaltung erläutert, bei einer Begehung des Schulhofes durch den TÜV seien an einzelnen Spielgeräten sicherheitstechnische Mängel festgestellt worden. Das habe die Gemeinde veranlasst, zusammen mit der Schulleitung der GS Rot ein Konzept zur Umgestaltung des Außenbereichs der Schule auszuarbeiten. Bei einzelnen Spielgeräten besteht der wichtige Fallschutz bislang aus einer Kiesschicht. Da lässt es sich nicht vermeiden, dass das Material auch auf den angrenzenden Pflasterbelag verteilt wird und insbesondere für die Kinder eine Rutsch- und Verletzungsgefahr zur Folge haben könnte. Der Kiesfallschutz soll deshalb durch Rasen, Rasengitter und teilweise durch Fallschutzplatten ersetzt werden. Mehr Sicherheit für die Kinder bringt als Nebeneffekt auch eine Verbesserung im Bereich der Schulhofpflege mit sich. An der Hangrutsche mit dem schrägen Aufstieg bemängelte der Technische Überwachungsverein ebenfalls den mangelnden Fallschutz. Anstelle dieser Hangrutsche soll eine Bogen-Feder-Stehwippe installiert und die vorhandenen Holz-Balancierbalken durch eine Slackline ersetzt werden. Für noch mehr spielerische Abwechslung soll eine drehbare Pirouette sorgen, wie sie vor wenigen Monaten auch auf dem Burgrieder Schulhof installiert und dort von den Schülern sofort gerne angenommen wurde.

Nach Angaben der Verwaltung müssen für die Spielgeräte einschließlich ihres Aufbaus sowie für den neuen Fallschutz rund 9300 Euro aufgebracht werden. Rund 4750 Euro erfordern die Erdarbeiten, für die zwei Angebote eingereicht wurden, wobei das günstigere zum Zug kam.

In der Diskussion erkannte der Gemeinderat die Notwendigkeit der Baumaßnahme, das Spielgeräte-Angebot wurde bis auf eine Gegenstimme gebilligt. Die Verwaltung wurde beauftragt, das vorgestellte Konzept umzusetzen, mit der Maßgabe, die Maßnahme noch im Herbst dieses Jahres zu realisieren.

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