Gut 20.000 Menschen erleben Abenteuer von Winnetou

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Die Stars dieser Saison: Martin Strele als Old Shatterhand (r.) und Max Feuerbach als Winnetou.
Die Stars dieser Saison: Martin Strele als Old Shatterhand (r.) und Max Feuerbach als Winnetou. (Foto: Bernd Baur)

„Die Saison war gut!“ So kurz wie deutlich fasst Claudia Huitz, die Geschäftsführerin der Festspiele in Burgrieden, ihren Eindruck von den vergangenen Monaten zusammen, in denen Winnetou und der Sohn des Bärenjägers am Rande der Gemeinde regelmäßig ihre Abenteuer erlebten. Am kommenden Wochenende finden die letzten Aufführungen statt – Gelegenheit für einen Rückblick auf den Sommer, der für die Festspiele mit einer großen Neuerung begonnen hatte, einem neuen Regisseur.

Michael Müller, der im Vorjahr noch den lustigen Sam Hawkens im Stück gegeben hatte, übernahm die Regie mit dem Vorhaben, auch die Zusammenarbeit hinter den Kulissen zu verbessern. Das habe auch gut funktioniert, bescheinigt ihm nun die Geschäftsführerin: „Die Strukturen, die wir uns überlegt haben, konnten wir auch umsetzen.“

Traumhaftes Wetter mit warmen Abenden

Woche für Woche traumhaftes Wetter mit warmen Abenden: „Mehr kann man von einem Sommer nicht wollen“, fasst Claudia Huitz den für die Festspiele so wichtigen äußerlichen Rahmen zusammen: das Wetter. Es machte mit, und gut 20 000 Besucher strömten auf das Gelände bei Burgrieden, das maximal 800 pro Vorstellung aufnehmen kann.


Festspiele Burgrieden 2018 Premiere "Unter Geiern - Der Sohn des Bärenjägers" 7. Juli 2018: Bärenjäger Baumann (Marcus Jakovlje
Festspiele Burgrieden 2018 Premiere "Unter Geiern - Der Sohn des Bärenjägers" 7. Juli 2018: Bärenjäger Baumann (Marcus Jakovljevic) in den Fängen der Indianer (Foto: Bernd Baur)

Dieser Wert sei vergleichbar mit dem im Vorjahr und zufriedenstellend – aber die Atmosphäre war diesmal noch eine andere. Da blieben in den warmen Nächten viele Besucher nach der Vorstellung noch dort, nutzten das Getränkeangebot und die Autogrammstunde für einen Plausch mit den Hauptdarstellern, die durchweg professionelle Bühnenkarrieren vorweisen können. „Es war rundum richtig schön“, sagt Claudia Huitz.

Am heutigen Freitag (20 Uhr), am Samstag (19.30 Uhr) und am Sonntag (19 Uhr) ist letzte Gelegenheit in diesem Jahr, sich von der Western-Atmosphäre der Festspiele noch einmal einfangen zu lassen. Wer am Sonntag kommt, erlebt den besonderen Abschluss: ein Feuerwerk.

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