Ein Zentrum der Begegnung

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Erhält bald seinen kirchlichen Segen: das neue katholische Gemeindehaus in Burgrieden.
Erhält bald seinen kirchlichen Segen: das neue katholische Gemeindehaus in Burgrieden. (Foto: Kurt Kiechle)
Kurt Kiechle

Ein Freudentag steht der katholischen Kirchengemeinde Sankt Alban in Bälde bevor: Nach intensiver Findungs- und Planungsphase und nach rund 15-monatiger Bauzeit wird das neue Gemeindehaus unweit der Pfarrkirche am Sonntag, 9. September, seiner Bestimmung übergeben.

Mit dem symbolischen Spatenstich im April 2017 erfolgte der vom Kirchengemeinderat ersehnte Start, der erste sichtbare Schritt zur Verwirklichung des in der Bevölkerung aus unterschiedlichen Blickwinkeln beäugten Vorhabens war damit getan. Einen weiteren Meilenstein in der Baugeschichte markierte das traditionelle Richtest am Freitag, 11. November. In den Ansprachen wurde damals der Wunsch geäußert, „dass in diesem Haus die Bürger Entspannung, Erholung und Freude in der Gemeinschaft finden sollen“. Und so wie sich das Gebäude außen und innen präsentiert, dürften diese Hoffnungen auf einen befruchtenden Ort der Begegnung in Erfüllung gehen. Interessant ist die Raumaufteilung. Auffällig ist der lichtdurchflutete große Saal, der zirka 75 Sitzplätze bietet – ausreichend für diverse Veranstaltungen der Kirchengemeinde. In einer funktionell mit allem Notwendigen ausgestatteten Küche können komplette Menüs zubereitet werden. Drei kleinere Räume für verschiedene Nutzung bieten Platz bis zu 20 Personen. Sie eignen sich beispielsweise zum Palmenbasteln, als Sitzungsraum für den Kirchengemeinderat und für das Kirchenmaus-Redaktionsteam, aber auch als Jugendraum.

Die jeweilige Bestimmung der Räume wird sich nach den Worten des zweiten KGR-Vorsitzenden Harald Seidel nach dem Bedarf richten. „Das wird sorgfältig ausgewählt, um dem Gesamtkonzept des Gemeindehauses gerecht zu werden: Ein Zentrum der Begegnung und der Spiritualität, lebendige Gemeinde, auch über die Sonntagsmesse hinaus.“ Dass das neue Gemeindehaus, das durch seine Schlichtheit und Formgebung besticht, einen Namen erhält, versteht sich von selbst. Um Vorschläge wurden die Gemeindemitglieder bis zum 1. August gebeten. Noch ist er nicht offiziell bekannt gemacht worden. Auf jeden Fall wird unter den meistgenannten Bezeichnungen ein kleines Präsent ausgelost.

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