Die mit einer Kindheit im Krieg

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In dankbarer Festesfreude feierten die Angehörigen des Jahrgangs 1939 in Rot das 80er-Fest.
In dankbarer Festesfreude feierten die Angehörigen des Jahrgangs 1939 in Rot das 80er-Fest. (Foto: Kurt Kiechle)
te und Kurt Kiechle

In eine nicht leichte Zeit hineingeboren worden sind die Jahrgänger 1939 in Rot. Der unselige Zweite Weltkrieg mit all seinen schlimmen Begleiterscheinungen und Folgen stellte die damalige Elterngeneration vor große Sorgen und Nöte. Diese wirkten sich natürlich auch auf die Kindheit und Jugendzeit der heute 80-Jährigen aus.

Darauf zielte denn auch Pfarrerpensionär Viktor Moosmayer ab, der am Sonntag den Gottesdienst aus Anlass der gemeinsamen Geburtsfeier in der Sankt Georg- Kirche zelebrierte und die Festansprache hielt.

Schon bei der Einleitung der Eucharistiefeier sprach der gebürtige Roter Priester und Seelsorger jene prägende Zeit - von Kriegsbeginn bis Kriegsende und danach an. Erst das sogenannte Wirtschaftswunder mit dem unerwartet schnellen und nachhaltigen Wirtschaftswachstum in der Bundesrepublik hatte dafür gesorgt, dass es den Menschen hierzulande besser ging. Dafür dürfe man im Rückblick dankbar sein, „wenn es uns heute gut geht“, sagte Moosmayer.

Den Jahrgängern wünschte er neue Kraft und Zuversicht, um den von Gott bestimmten Lebensweg weiter gehen zu können. Die Festgesellschaft gedachte insbesondere den bereits zahlreich verstorbenen Jahrgängerinnen und Jahrgängern, auch bei einem Besuch auf dem Friedhof. Beim gemeinsamen Mittagstisch im Tennisheim begrüßte Karl Eggert auch im Namen von Berta Ott - beide hatten die Organisation der Geburtstagsfeier übernommen- die Gleichaltrigen und ihre Partner. „Wir freuen uns, dass wir die freundschaftlichen Beziehungen mit diesem Treffen weiter pflegen und den heutigen Tag miteinander verbringen können“. Der Dank galt Pfarrer Viktor Moosmayer. Max Ludwig hatte die passend zum Festtag ausgewählten Lob- und Danklieder an der Orgel begleitet.

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