Beim Jugendfußballcamp fließt jede Menge Schweiß

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Ballgefühl, Bewegung, Ballgefühl und etliches mehr waren beim Jugendfußballcamp auf der Sportanlage des SV Burgrieden gefragt.
Ballgefühl, Bewegung, Ballgefühl und etliches mehr waren beim Jugendfußballcamp auf der Sportanlage des SV Burgrieden gefragt. (Foto: Kurt Kiechle)

Es ist bei mehr als 30 Grad plus in Spitzenzeiten eine schweißtreibende Angelegenheit, aber trotzdem eine ganz tolle Sache gewesen: Das erste Jugendfußballcamp, das als Beitrag zum Schülerferienprogramm vom SV Burgrieden am Wochenende auf dem Sportgelände am Fesselweg angeboten wurde. 43 Nachwuchskicker im Alter von sieben bis 14 Jahren und 23 unter sieben Jahren, vom Gastgeber und von Fußballvereinen aus der näheren und weiteren Umgebung, hatten sich zu diesem sportlichen Ferienspaß angemeldet.

Die Übungsleiter Joachim „Jo“ Linder, unter anderem Talentsichter und Trainer mit B-Lizenz, Rafael Mayer, ehemaliger Aktiver des SSV Ulm 1846 und jetzt Trainer beim SV Burgrieden, sowie Bernd Braun, früherer Coach des SVB, verstanden es ausgezeichnet, den Nachwuchskickern auf anspruchsvollem Niveau den Umgang mit dem runden „Leder“ zu vermitteln. In August Häfele, Timo Hagel und Guido Knopf standen fußballerprobte Assistenten Jo Linder und Co. zur Seite. Bei Matthias Dreiz war die doch zeitaufwendige Organisation in besten Händen. Dasselbe gilt für Joachim Linder, der für die Gesamtleitung des Camps verantwortlich gezeichnet hatte. Nicht zuletzt gaben alle Helfer, die etwa für die Verpflegung der Jugendfußballer sorgten, ihr Bestes, allen voran Jutta Stehle und ihr Küchenteam.

Eine runde Sache also, so rund wie das Spielgerät der Kicker selbst. Großes Lob fand Matthias Dreiz für die ohne Honorar agierenden Übungsleiter und die zehn großzügigen Sponsoren. Ohne ihre tolle Unterstützung wäre der familienfreundliche Unkostenbeitrag pro Teilnehmer in Höhe von 20 respektive 30 Euro (für beide Tage) nicht möglich gewesen. Jeder Campteilnehmer erhielt neben Verpflegung eine Trinkflasche, ein Trainingsshirt und einen Fußball. Allein schon diese Geste entschädigte für den einen oder anderen vergossenen Schweißtropfen. Hinzu kam immer wieder ein dickes Lob der Fußballlehrer. „Des machet ihr richtig guat“, lobten Bernd Braun und seine Kollegen ihre Schüler.

Spielen und bewegen

An drei Stationen lernten sie ihre Lektion, wobei immer wieder betont wurde: Fußball ist ein Laufspiel mit spielen und immerzu bewegen. Dabei legten die Übungsleiter bei ihren Anleitungen auch viel Wert auf unterstützende Übungen, etwa in punkto Koordination und Ballgefühl. Die Jungkicker und die 13-jährige Angelina Wörz als einziges Mädchen, lernten schnell, wie man den Ball bei Dribblings erfolgreich am Fuß führt, ihn mit der Brust oder auf andere Art stoppt. Und immer wieder legten die Fußballexperten ihren Schützlingen auf Zeit ans Herz: „Wichtig ist, dass ihr daheim regelmäßig übt. Mit der Grundtechnik seid ihr vertraut, was jetzt noch wichtig ist, ist die Feinabstimmung.“

Es sei schon ein bisschen anstrengend gewesen, doch habe es einen Riesenspaß gemacht, fasste der siebenjährige Lennart sein ganz persönliches Empfinden zusammen. „Ich bin Torwart bei der F-Jugend vom SV Mietingen“, fügte der Nachwuchskicker stolz hinzu und wischte sich ein paar Schweißtropfen von der Stirn, um danach gleich wieder an den gerade laufenden Dribbel-Übungen mit Eifer und Elan teilzunehmen.

Mit einem Turnier am Sonntagnachmittag endete diese gelungene Jugendsportveranstaltung, die sicher nicht die letzte dieser Art in Burgrieden gewesen sein wird.

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