80er Jahrgänger treffen sich in Burgrieden

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Vor dem Restaurant Ebbinghaus, ehemals Eisenbahn-Dienstleiter-Wohngebäude posierten die 80-er für ein Erinnerungsfoto.
Vor dem Restaurant Ebbinghaus, ehemals Eisenbahn-Dienstleiter-Wohngebäude posierten die 80-er für ein Erinnerungsfoto. (Foto: Kurt Kiechle)
Kurt Kiechle

Dass man sich auch im fortgeschrittenen Alter noch freuen und das Leben trotz manchen Unpässlichkeiten genießen kann, haben die Angehörigen der Burgrieder Jahrgängergemeinschaft 1939/1940 eindrucksvoll bewiesen. 27 Altersgenossen und ihre Partner trafen sich am letzten September-Sonntag in Burgrieden, der Heimatgemeinde der meisten der Festteilnehmer. Den weitesten Weg hatte eine Jubilarin auf sich genommen, die seit mehr als 50 Jahren in der Schweiz lebt, aber in ihrem Herzen immer noch gerne Schwäbin und vor allem Burgriederin ist.

Bei schönen Herbstwetter mit den ersten bunten Blättern an den Bäumen fand sich am Sonntagmorgen die muntere Gesellschaft zur Mitfeier eines generationenübergreifenden Gottesdienstes in der Pfarrkirche ein. Hier begrüßte Pfarrer Stefan Ziellenbach die Gemeinde und besonders die Hauptpersonen des Tages. In den Mittelpunkt seiner Ansprache, in die Ziellenbach auch die junge Generation mit eingebunden hatte, stellte er das Thema Freundschaft. Mit aussagekräftigen Symbolen wurde in einem Sprechspiel aufgezeigt, wofür das Wort stehen kann.

Für die meisten der Jahrgänger war die musikalische Gestaltung der Eucharistiefeier durch Alexander Oechsle und Wolfgang Oser an der Trompete und Bianca Oser an der Orgel eine gelungene Überraschung. Viele der Gottesdienstbesucher waren auch von der Liedauswahl sehr angetan.

Im Restaurant Ebbinghaus begrüßte Jahrgänger-Sprecher Alois Stehle seine Altersgenossen und deren Partner. Bereits beim festlichen Gottesdienst habe man der verstorbenen 15 Jahrgänger gedacht. Dankbar war man auch dem krankheitsbedingt nicht anwesenden Jahrgänger Jakob Hannes, der mehr als 60 Jahre Sprecher der Jahrgänger 1939/40 und Hauptorganisator der zahlreichen Treffen war. Richard Ruchti bedankte sich im Namen aller bei Alois Stehle, der eingesprungen war und zusammen mit seiner Frau und weiteren Mitstreitern diesen Festtag vorbereitet hatte.

Mit herzlichen Worten wurden die Jahrgänger auch von der Vorsitzenden des Historischen Vereins Burgrieden, Maria Dietrich, begrüßt. Zusammen mit weiteren Vorstandsmitgliedern führte sie durch die Museumsräume im Alten Rathaus - und fand dort durchweg an der Ortsgeschichte der Rottalgemeinde interessierte Besucher. Dass der Exkurs die 80-er beeindruckte, kam wiederholt zum Ausdruck. „Es war schön, die alten Erinnerungen aus Schul- und Jugendzeit wieder aufleben zu lassen“, so der Eintrag ins Gästebuchs, das im Heimatmuseum ausgelegt war.

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