Zwei Tage voller Sonnenschein und guter Laune

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Die Sitzplätze im Festgarten bei der Turnhalle wurden knapp zur Mittagszeit am Sonntag.
Die Sitzplätze im Festgarten bei der Turnhalle wurden knapp zur Mittagszeit am Sonntag. (Foto: Kurt Kiechle)

Zwei Tage optimales Festwetter mit viel Sonnenschein, viele gut aufgelegte Menschen und stimmungsvolle Blasmusik – der Musikverein Rot kann mit dem Verlauf des traditionellen Gartenfestes am Wochenende sehr zufrieden sein.

Bereits zum Festauftakt am Samstagabend füllte sich der ideale Festgarten bei der Turnhalle mit zahlreichen Besuchern, auch von auswärts. Sie erlebten einen unterhaltsamen Abend mit der bestens aufgelegten Banzendorfkapelle aus Hüttisheim, der Partyband des MV Rot sowie beim Gaudi-Bierstiefelstemmen und mit der Bierkrugrutsche. Gefragt war auch die in einem kleinen Zelt installierte Bar.

Auch am Sonntag füllte sich der Festgarten schnell mit vielen Besuchern, und zur Mittagszeit wurden die Sitzplätze rar. Bei Grillfleisch, Bratwurst mit Spätzle, Pommes und Kartoffelsalat ließen es sich die Gäste gut gehen. Vor voller „Hütte“ gingen dem Vorsitzenden Viktor Maier die Begrüßungsworte leicht von den Lippen. Im Publikum saßen auch die Ehrenmitglieder des Vereins und der 98-jährige Richard Muche, der dem Roter Musikverein schon vor Jahren ein paar von ihm selbst gebaute Kinderkarusselle geschenkt hatte. Die historischen Spielgeräte wurden von den kleinen Gästen in Dauerbeschlag genommen.

Gelungene Premiere

Als Zuhörer in Beschlag nahm der Musikverein „Cäcilia“ Burgrieden das Publikum. Vom Frühschoppen weg, über das Mittagessen bis in den Nachmittag hinein unterhielt das Blasorchester unter der Leitung von Thomas Fritsch mit beliebter, stimmungsvoller Blasmusik. Starken Beifall ernteten die Solisten und die Kapelle, die bereits zum Auftakt mit dem „Alten Dessauer“ und zum Abschluss „Böhmischer Traum“ den Geschmack der Hörer getroffen hatte. Für den Burgrieder Dirigenten war dies der erste Auftritt in der Nachbarschaft – „und hoffentlich nicht der letzte“, meinte er.

Für gute Unterhaltung sorgte zur Kaffeezeit die Jugendkapelle Rottal. Unter dem Motto „So schön kann Blasmusik sein“ ging es mit dem gastgebenden Musikverein unter der Direktion von Elisabeth Maier in die Abendstunden hinein. Das Programm durften die Besucher selbst bestimmen. „Wählen Sie Ihre Lieblingstitel aus unserem Repertoire aus“, hieß es, wovon denn auch gerne Gebrauch gemacht wurde.

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