Gut vorbereitet für die Komödie „Der Liebesschrank“: die zwölf Darsteller der Theatergruppe „Rot- Bühler-Kulissaschloifer“.
Gut vorbereitet für die Komödie „Der Liebesschrank“: die zwölf Darsteller der Theatergruppe „Rot- Bühler-Kulissaschloifer“. (Foto: Kurt Kiechle)
Kurt Kiechle

Eine turbulente und abwechslungsreiche Komödie in drei Akten geht an Ostern und bei weiteren Vorstellungen über die Theaterbühne der Turnhalle in Rot. Nach einer einjährigen Kunstpause ziehen die zwölf Laiendarsteller der Theatergruppe „Rot-Bühler Kulissaschloifer“ in dem Lustspiel „Der Liebesschrank“ aus der Feder von Arno Boas, wieder mal so richtig vom Leder.

Die Wahl für dieses abendfüllende Stück fiel nicht sonderlich schwer, erinnerte man sich doch daran, dass der Schwank schon einmal auf dem Programm stand. „Im Jahr 2007 haben wir ihn uraufgeführt und mit ihm einen tollen Erfolg eingespielt“, erinnert sich der Vorsitzende des Theatervereins, Martin Schmid, noch ziemlich gut.

Etliche Darsteller, die damals schon auf den Bühnenbrettern standen, sind erneut mit von der Partie. Vor allem die Spieler in den Haupt -und Glanzrollen dürften Garant für ein echtes Theatervergnügen sein. „Wir wollen auf jeden Fall den Freunden des Laienspiels Freude und Spaß bereiten“, betont Martin Schmid, der heuer in keine Rolle schlüpft, aber sich trotzdem auf den Moment riesig freut, wenn sich der Vorhang in der Turnhalle hebt.

Generalprobe für Kinder

Und das passiert erstmals bei der Kindervorstellung (Generalprobe) am Samstag, 20. April, 14 Uhr. Die Premiere folgt dann am Ostersonntag, 21. April, weitere Aufführungstermine sind Freitag, 26. April und Samstag, 27. April, Beginn jeweils 20 Uhr. Halleneinlass ist eine Stunde früher.

In dem turbulenten Schwank in schwäbischem Dialekt wollen die Dorfbewohner zu Ehren einer gewichtigen Person ein Denkmal errichten. Allein es mangelt am „lieben“ Geld. Der Großbauer Egidius Schwinghammer (Michael Denzel) hat zwar einen Haufen davon, doch rausrücken will der alte Geizkragen keines.

Da hilft nur ein raffinierter Plan, um doch noch an des Großbauern „Kohle“ zu kommen. An der Spitze der Verschwörer steht die listige Oma (Inge Gaub- Nattenmüller). Auch eine Heiratsanzeige kommt ins böse Spiel, mit deren Hilfe und mit Unterstützung von Schwinghammers Ehefrau (Manuela Gretzinger), Tochter Heidi (Marina Denzel) unter die Haube gebracht werden soll.

Als dann auch noch der Heiratsbewerber Emil Müller (Maximilian Eggert) und der Finanzbeamte Helmut Müller (Bernhard Schmid) auftauchen, ist das Chaos nahezu perfekt. Großbauer Egidius, der wiederholt das Finanzamt hintergangen hat, möchte mit Hilfe seiner Gattin Helga und der zweiten gemeinsamen Tochter Brunhilde (Michaela Härle) den Finanzbeamten hinters Licht führen.

Das Intrigespiel nimmt seinen Lauf, zumal noch weitere interessante Typen, wie etwa Sekretärin Fräulein Mannstein (Corona Eggert), die ungeliebte Tante Lucia (Gabi Berg), Nachbar Karl (Dietmar Otto) und dessen Sohn Gerhard (Thomas Mayer) kräftig im Verwirrspiel mitmischen. Eine dubiose Rolle kommt dem Wohnzimmerschrank in der guten Stube zu, der ein seltsames Eigenleben zu entwickeln scheint....

Als Souffleusen agieren Adelheid Müller und Lisa Denzel, für die Maske sorgt Regina Häge. Die Turnhalle ist bestuhlt, es gibt Platzkarten. Die Bewirtung übernimmt die Theatergruppe selbst.

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