23 Frühaufsteher basteln Holzperlenschmetterlinge

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Unter fachmännischer Anleitung macht die Bastelstunde im Pfarrstadel großen Spaß.
Unter fachmännischer Anleitung macht die Bastelstunde im Pfarrstadel großen Spaß. (Foto: Kurt Kiechle)
Kurt Kiechle

Es ist erstaunlich still im Saal des Pfarrstadels in Bihlafingen, obwohl sich dort gerade 23 Kinder, etliche darunter im Kindergartenalter, eingefunden haben. Ihre Eltern haben sie zum Ferienprogramm gebracht. Es geht darum, Drahtschmetterlinge mit Holzperlen zu basteln. „Schön, dass ihr alle so früh aufgestanden seid, und das in den Ferien“, lobte die Leiterin der Aktion, Kathrin Wörz, die Mädchen und Jungen. Ihr sind auch in diesem Jahr wieder viele attraktive Ferienspaß-Projekte zu verdanken. Dabei legt sie großen Wert darauf, den Kleinen immer wieder Neues anbieten zu können. So kommt für Eltern und Kinder diese Bastelstunde gerade recht.

Jedes Kind erhält von Kathrin Wörz und ihren Töchtern Jessica und Angelina ein Bastelset. Es besteht aus einer Schmetterlings-Drahtform, 66 Holzperlen und einer einen Meter langen Jutekordel. Nach einer kurzen Anleitung machen sich die kleinen Kursteilnehmer eifrig ans Werk. Geschickt fädeln sie die Holzperlen auf die Drahtform, einige zeichnen sich durch besonders erstaunliche Feinmotorik aus. Und immer noch herrscht im Pfarrstadel bemerkenswerte Ruhe, nur ab und zu unterbrochen von der Bitte: „Kann mir mal jemand helfen?“

Der Wunsch wird von den Kursleiterinnen umgehend erfüllt. Etliche Bastlerinnen oder Bastler sind schneller fertig, als erwartet. Aber das kann den Betreuern nur recht sein, müssen die durch das Auffädeln der Perlen etwas deformierten Drahtformen doch wieder in Ordnung gebracht und danach die Enden mit einer Zange fest verdrahtet werden. Zum Schluss wird noch die mit einer Holzblume geschmückte Schnur befestigt – und fertig ist der Drahtschmetterling.

Wo dieser beispielsweise beim siebeneinhalb jährigen Fabian seinen Platz finden wird, ist im Moment noch nicht raus. „Ich weiß es noch nicht, aber vielleicht hänge ich ihn in meinem Kinderzimmer auf“. Es ist anzunehmen, dass dies noch einige Kinder ihm gleichtun.

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