Zum Sonntagskaffee gastiert Kuchen-Gingen

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 Die TG Biberach (r. Julian Betz) hat am Sonntagnachmittag die SG Kuchen-Gingen zu Gast.
Die TG Biberach (r. Julian Betz) hat am Sonntagnachmittag die SG Kuchen-Gingen zu Gast. (Foto: Volker Strohmaier)
Philipp Braun

Die Landesliga-Handballer der TG Biberach laden zum Kaffeekränzchen in die PG-Halle ein. Zur besonderen Anwurfzeit am Sonntagnachmittag um 15.30 Uhr gibt die SG Kuchen-Gingen ein Stelldichein in Biberach.

Nach dem verlorenen Spitzenspiel beim TV Altenstadt am vergangenen Sonntag möchte niemand im TG-Lager von einem Rückschlag sprechen. Viel mehr baut die TG auf die großartige Aufholjagd, Basis dafür war die Abwehr, die nur noch sechs Gegentreffer im zweiten Durchgang zuließ. Gleichzeitig ärgert sich TG-Teammanager Dietmar Hummler ein wenig, dass es beim Meisterschaftsfavoriten nicht mehr herausgesprungen ist. „Es kamen einige Faktoren zusammen, sodass es am Ende nicht gereicht hat.“

Damit spielt er auf das krankheitsbedingte Fehlen von Daniel Krais, aber auch auf Julian Betz an, der früh mit zwei Hinausstellungen vorbelastet war und deswegen in der Deckung nicht mehr zum Einsatz kam. Hinzu kam die miserable Siebenmeterquote, insgesamt fünf Strafwürfe wurden von den Blau-Gelben vergeben.

Trotz bereits fünf abgegebener Punkte in dieser Spielzeit mischt die TG weiter vorne in der Tabelle mit. Das liegt daran, dass die Spitzenmannschaften für Landesliga-Verhältnisse bereits erstaunlich viel Federn lassen mussten. So haben alle Teams mindestens zwei Mal verloren, was zu einem sehr engen Spitzenfeld führt. Aktuell rangiert die TG Biberach mit 11:5-Punkten auf Platz drei, knapp davor mit nur einem Negativzähler weniger stehen der TV Altenstadt und der TV Reichenbach.

Erst ein Sieg für die Gäste

Nichts mit der Spitzengruppe der Liga am Hut hat der nächste Gast an der Riß. Die SG Kuchen-Gingen war bislang nur einmal siegreich und ziert deswegen das Tabellenende der Landesliga. Am zweiten Spieltag gelang Kuchen ein 38:33-Erfolg bei BW Feldkirch, danach nahm aber der Abwärtstrend seinen Lauf an dessen Ende die Entlassung von Trainer Ralf Riethmüller stand. Nach der 27:31-Niederlage im Kellerduell mit dem TSB Ravensburg zog die Vereinsführung die Reißleine. Nachfolger von Riethmüller ist sein Vorgänger Martin Geiger. Der erste Auftritt unter der neuen Führung war aber weniger erfolgreich. Am vergangenen Wochenende verlor die SG gegen die SG Bettringen mit 21:29. Der neue Trainer hat angekündigt, die Moral der SG zu stärken, und ist angesichts der gerade einmal acht absolvierten Begegnungen optimistisch, den Klassenerhalt zu schaffen. Die Stärken der SG liegen im Tempospiel, während im Abwehrbereich noch Arbeit vor dem neuen Coach liegt.

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