Winterstettenstadt bleibt drin

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Der SV Winterstettenstadt (vorn Niklas Müller) hatte im Relegationsspiel gegen Eberhardzell II (hier Lukas Neumann) das bessere
Der SV Winterstettenstadt (vorn Niklas Müller) hatte im Relegationsspiel gegen Eberhardzell II (hier Lukas Neumann) das bessere Ende für sich und bleibt weiter in der Kreisliga A I. (Foto: Volker Strohmaier)
Marius Funk

SV Eberhardzell II – SV Winterstettenstadt 1:3 n. E. (0:0). SVE II: Sonntag - Kleck (79. Neumann), Rundel (116. D. Bohner), Steinhauser, Bärsauter, Pfarherr, Forstenhäusler, Stibi, Kalbrecht, Zell (73. Mohr), Clausen (63. Weissenrieder). SVW: Schuldis - Walter (100. J. Ruß), Utz, Bochtler, Heber, Gröber, Maucher (67. Zeh), F. Müller, M. Ruß (62. L. Müller), L. Baur, N. Müller. Tore: Fehlanzeige in 120 Minuten Spielzeit. SR: Singer (Ratzenried). Z.: 420.

Die Videohighlights (FuPa.tv) des Spiels gibt es unter

www.fupa.net/oberschwaben

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Der SV Winterstettenstadt bleibt in der Fußball-Kreisliga A I. Der SVW setzte sich im Relegationsspiel in Eggmannsried gegen den B-I-Ligisten SV Eberhardzell II mit 3:1 nach Elfmeterschießen durch. Nach regulärer Spielzeit hatte es noch 0:0 gestanden. Der Sieg war verdient, da der SVW über die komplette Spielzeit die bessere Mannschaft war.

Als Daniel Bochtler den entscheidenden Elfmeter für Winterstettenstadt verwandelt hatte, brachen beim SVW alle Dämme. Die komplette Ersatzbank und die zahlreichen SVW-Fans stürmten den Platz und ließen ihrer Freude freien Lauf. „Die Freude über den Erfolg ist riesig, auch wenn am Ende im Elfmeterschießen wie immer viel Glück dazugehört hat. Jetzt wird mit allem drum und dran gefeiert“, sagte Winterstettenstadts Trainer Joachim Ziesel. Enttäuscht war Eberhardzells Trainer Chris Baur, der sich aber auch als fairer Verlierer zeigte. „Wir müssen dem SVW den Sieg zugestehen, Winterstettenstadt hat verdient gewonnen. Dennoch ist es schade, dass wir uns nicht für unsere Leistung belohnt haben. Wir wollen aber in der kommenden Saison wieder neu angreifen“, bilanziert Baur.

Zu Beginn war Tempo in der Partie. Beide Mannschaften spielten munter nach vorn. Die größte Chance in der ersten Halbzeit hatte Winterstettenstadts Daniel Bochtler, dessen Schuss aus kurzer Distanz nach einem Eckball noch von der Linie gekratzt wurde (13.). Vom SVE II war in der Offensive in Durchgang eins hingegen nur wenig zu sehen, Winterstettenstadt hatte deutlich mehr vom Spiel.

In der zweiten Halbzeit fälschte SVW-Mittelfeldspieler Matthias Uetz einen Steilpass gefährlich auf das eigene Tor ab, Keeper Andreas Schuldis konnte in letzter Minute aber noch retten (67.). Den ersten Torjubel hatten die SVW-Fans in Minute 70 auf den Lippen, doch der Treffer von Oliver Zeh wurde wegen eines Handspiels nicht anerkannt. Die große Chance zur Vorentscheidung hatte Winterstettenstadts Niklas Müller, doch der Mittelfeldakteur schoss über das SVE-Tor (81.). Drei Minuten vor Schluss wurde erneut ein Treffer von SVW-Spielmacher Lukas Baur nicht gegeben. Dieses Mal stand Baur im Abseits. Von Eberhardzell II war bis zu diesem Zeitpunkt im Vorwärtsgang nichts Gefährliches zu sehen, Toptorjäger Mario Kalbrecht wurde von der SVW-Abwehr komplett abgemeldet.

SVW-Spieler sind abgezockter

In der regulären Spielzeit blieb es letztlich beim 0:0 und so ging es in die Verlängerung. Die beste Eberhardzeller Chance hatte Sören Stibi, dessen Freistoß aus 20 Metern nur knapp über das Tor segelte (98.). Der SVW setzte drei Minuten vor dem Ende der Verlängerung zur Schlussoffensive an, doch auch Oliver Zeh und Lukas Baur vergaben aus aussichtsreicher Position (117., 118.). Das Elfmeterschießen musste die Entscheidung bringen. Während in diesem gleich drei Eberhardzeller vom Punkt scheiterten, zeigten sich die SVW-Spieler abgezockter und versenkten drei von vier Elfmetern.

SV Eberhardzell II – SV Winterstettenstadt 1:3 n. E. (0:0). SVE II: Sonntag - Kleck (79. Neumann), Rundel (116. D. Bohner), Steinhauser, Bärsauter, Pfarherr, Forstenhäusler, Stibi, Kalbrecht, Zell (73. Mohr), Clausen (63. Weissenrieder). SVW: Schuldis - Walter (100. J. Ruß), Utz, Bochtler, Heber, Gröber, Maucher (67. Zeh), F. Müller, M. Ruß (62. L. Müller), L. Baur, N. Müller. Tore: Fehlanzeige in 120 Minuten Spielzeit. SR: Singer (Ratzenried). Z.: 420.

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