Wiederentdecken des eigenen Seins

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So kunstvoll und kreativ sehen die Werke der Schüler aus.
So kunstvoll und kreativ sehen die Werke der Schüler aus. (Foto: Fotos: privat)
Schwäbische Zeitung

Das gemeinsame Kunstprojekt des Biberacher Wieland-Gymnasiums und der Diakonie Biberach ist unter dem Titel „Vielfalt Leben“ eröffnet worden: Die jungen Künstlerinnen moderierten die Vernissage und zeigten den mehr als 60 Besuchern in einer eindrucksvollen Performance einerseits, welche Gefahren in der Ausgrenzung von Menschen liegen und andererseits, welche Chancen darin bestehen, wenn man Verantwortung für sich und andere übernimmt.

Zum Auftakt des Kunstprojekts besuchte Thomas Opitz, Geschäftsführer der Diakonischen Bezirksstelle, im Sommer das Wieland-Gymnasium, um den Kunstprofilschülerinnen der siebten und neunten Jahrgangsstufe die Vielfalt und Facetten diakonischer Arbeit näherzubringen. Unter der engagierten Federführung der Kunstlehrer Anika Bittner und Eduard Losing entwickelten die Schüler 17 emotionsreiche und ausdrucksstarke Kunstwerke, die bei der Ausstellungseröffnung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

So vielschichtig wie das Leben

Die dabei entstandenen Aquarellmalereien sind so vielschichtig, wie die Lebensgeschichten, die die Schülerinnen inspirierten. Rhythmisch angeordnete, lebhafte Schriftzüge sowie schwungvoll gesetzte, bunte Farbflecken überlagern einander und durchziehen die teils an Fotografien orientierten, teils frei gestalteten Bildmotive und luden die Besucher ein, beim Bestaunen der Malereien einen Teil ihres eigenen Menschseins wiederzuentdecken. Ralph Lange, Schulleiter des Wieland-Gymnasiums, und Thomas Opitz, bedanken sich bei den Schülerinnen und Verantwortlichen für das gelungene Kunstprojekt und die beeindruckende Performance.

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