Weitere Lockerungen in städtischen Einrichtungen

Schwäbische Zeitung

Im Kreis Biberach treten ab Mittwoch, 9. Juni, weitere Lockerungen in Kraft. Dies bringt auch Änderungen für die städtischen Einrichtungen mit sich. So nicht anders angegeben, sind die folgenden Angebote an tagesaktuelle Coronatests, Hygienemaßnahmen und Kontaktdatendokumentation geknüpft.

Archive, Büchereien, Galerien und Museen können ohne Auflagen genutzt werden. Das Museum Biberach bietet in der laufenden Sonderausstellung „Bienen & Co.“ ab der nächsten Woche donnerstags um 18 Uhr und sonntags um 11 und 15 Uhr Führungen an. Details dazu gibt es zeitnah unter www.museum-biberach.de.

Volkshochschulen, Musik-, Jugendkunst-, Tanz- und Ballettschulen dürfen Kurse für bis zu 20 Teilnehmende innen und außen abhalten. Die Bruno-Frey-Musikschule wird ab 14. Juni wieder mit Präsenzunterricht starten, da zunächst die Umsetzung der Teststrategie, insbesondere die Bescheinigung negativer Tests durch die Schulen sichergestellt sein muss. Denn für Schülerinnen und Schüler ist die Vorlage eines von der Schule bescheinigten negativen Tests, der maximal 60 Stunden zurückliegt, künftig für den Zutritt zu allen zulässigen Angeboten ausreichend. Auch die VHS bietet ab 14. Juni wieder Präsenzkurse in allen Fachbereichen an. Die Onlineangebote laufen wie bisher weiter; Outdoor-Yoga wird bis zum 17. Juni online weiterlaufen. Outdoor-Bewegungsveranstaltungen sind mit über 20 Personen vermutlich erst ab Juli möglich.

Stadtführungen sind in Gruppen bis zu 20 Personen zulässig. Die städtische Touristinfo plant schon für das kommende Wochenende die ersten Angebote. Details stehen aktuell noch nicht fest, werden aber alsbald auf www.biberach-tourismus.de veröffentlicht.

Zudem ist es ab sofort nicht mehr erforderlich, für den Einlass in städtische Ämter zu klingeln. Dies war in den letzten Monaten notwendig, damit angesichts oft begrenzter Aufenthaltsflächen Menschenansammlungen vermieden werden konnten. Die Stadtverwaltung bittet dennoch, den Besuch bei städtischen Ämtern zu planen und Termine zu vereinbaren, um Menschenansammlungen, zum Beispiel vor dem Bürgeramt, weiterhin zu vermeiden. Dies erspart auch unnötige Wartezeiten.

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