Wegen Corona: „1:1 – Mensch zu Mensch“ weitet Hilfsangebot aus

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 Thomas Fettback (v. l.) und Johannes Riedel unterstützen mit ihrem Hilfsfonds „1:1 – Mensch zu Mensch“ jetzt auch Helfer für Co
Thomas Fettback (v. l.) und Johannes Riedel unterstützen mit ihrem Hilfsfonds „1:1 – Mensch zu Mensch“ jetzt auch Helfer für Corona-Risikogruppen. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Der Hilfsfonds von Ex-Oberbürgermeister Thomas Fettback und Journalist Johannes Riedel macht ein neues Angebot: „Nachdem Integration und Teilhabe immer mit persönlichen Kontakten verbunden sind, werden wir solange das alles richtigerweise auf Eis liegt, Helfer der Corona-Risikogruppen unterstützen“, so Fettback.

Menschen, die nicht aus dem Haus können und kein Online-Banking machen, seien hilflos, wenn das Bargeld zur Neige geht. Helfern, die Dinge des täglichen Bedarfs für Nachbarn, Senioren oder Patienten erledigen, bietet „1:1 - Mensch zu Mensch“ daher zinslose finanzielle Überbrückung: Einkaufsbelege können Betreute oder Helfer per E-Mail an den Fonds schicken, der eine Zahlung per Überweisung am selben Tag zusichert.

Für die Begleichung von Einkaufsbelegen gelten laut Riedel zwei Bedingungen: Es müsse sich um Dinge des alltäglichen Bedarfs in nachvollziehbarer Menge handeln. Ferner müssten die Namen sowohl der betreuten Personen als auch der Unterstützer beziehungsweise Hilfsorganisation sowie die korrekte Bankverbindung bekannt sein. Eine Rücküberweisung an „1:1 – Mensch zu Mensch“ sei erst dann nötig, wenn es die persönliche und allgemeine Situation wieder zuließe.

Zuvor hatte der Fonds unter dem Dach der Bürgerstiftung sein Beratungsangebot „PAPIER.frieden“ angepasst: Das Team bietet Hilfen bei Anträgen, Amtspost, Briefen nun per Mail an. Einige Angelegenheiten können so weiterhin über Homeoffice gelöst oder vorbereitet werden.

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