Weber erreicht Platz 14 bei EM-Lauf in Italien

Linda Weber vom AMC Biberach fuhr auf Rang 14 der Gesamtwertung beim ersten Lauf der Trial-EM in Cortenova.
Linda Weber vom AMC Biberach fuhr auf Rang 14 der Gesamtwertung beim ersten Lauf der Trial-EM in Cortenova. (Foto: Andrea Weber)
Schwäbische Zeitung

Linda Weber vom AMC Biberach ist beim ersten Lauf der Trial-EM in Cortenova/Italien das erste Mal in der Championship-Klasse gestartet. Sie erreichte den 14. Platz, direkt hinter Theresa Bäuml und Sophia Ter Jung. Gefahren wurden 14 Sektionen und zwei Runden.

Nachdem im Vorjahr coronabedingt sowohl DM als auch EM ausgefallen waren, waren laut AMC-Mitteilung alle gespannt auf das Level der Mitstreiterinnen. Gleich viel Bedeutung hatte für die fünf deutschen Starterinnen aber auch, wieder miteinander fahren zu können. Zwei Wochen zuvor hatte noch die Absage des ursprünglichen Veranstalters in der Toskana die Runde gemacht, Cortenova sprang schließlich als Ersatz ein.

Schwierigkeitsgrad geht deutlich nach oben

Vor Ort fanden die europäischen Trialer sehr gut hergerichtete Natursektionen vor. Nach dem Start ging es durch den Ort in den Wald, wo drei Waldhang-Sektionen warteten. Ab der zweiten Sektion ging der Schwierigkeitsgrad deutlich nach oben. Auf die Waldabschnitte folgten acht Bachsektionen, zum Teil kombiniert mit den angrenzenden Hängen. In Sektion sieben musste nach der Bachdurchquerung ein steiler Hang mit einer Links- und anschließender Rechtskehre absolviert werden, was sich in der ersten Runde als nicht machbar erwies. Daher wurde der Abschnitt in Runde zwei abgeändert. Nach den Bachsektionen ging es zurück durch den Ort. Im Start- und Zielbereich waren drei weitere klassische Hindernisse an einem Hügel aufgebaut, bestehend aus Steinen.

Viel Teamgeist

Die deutschen Starterinnen bewiesen viel Teamgeist. Sie schauten sich die Sektionen gemeinsam an und besprachen, wie diese absolviert werden könnten. Linda Weber, mit 16 Jahren die jüngste der deutschen Fahrerinnen, hatte nach AMC-Angaben im Bachlauf ordentlich zu kämpfen. In den meisten Sektionen verzeichnete sie drei und fünf Fehlerpunkte, was sie aber gut wegsteckte. „Wo in Deutschland kann man so was schon fahren oder trainieren? Es macht mega viel Spaß hier zu fahren“, lautete ihre Reaktion auf das viele Wasser. In den Steinsektionen lief es für Weber besser, Abschnitt 13 meisterte sie gekonnter als die anderen Fahrerinnen.

Mit 48 Fehlerpunkten ging es für die AMC-Fahrerin in die zweite Runde. In dieser machte sich ein Kräfteverschleiß bemerkbar. Dennoch konnte sie sich um zwei Punkte verbessern und beendete Runde zwei mit 46 Zählern. Mit 94 Fehlerpunkten erreichte sie so letztlich Rang 14.

Der zweite Lauf der Trial-EM wird Ende Juli in Großheubach ausgetragen.

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