Warum die Videoüberwachung leider doch notwendig ist

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 Gerd Mägerle
Gerd Mägerle (Foto: Schwäbische Zeitung)
Redaktionsleiter

Nun kommt sie also, die Videoüberwachung an der Biberacher Stadthalle. Ob sie die von vielen Stadträten erhoffte Linderung des Problems von Vandalismus und Belästigungen bringt, dazu sollte man die Erwartungen nicht zu hoch schrauben.

Schließlich erfassen die Kameras nur die Eingangsbereiche und deren näheres Umfeld. Wer bei seinem Treiben also nicht gefilmt werden will, geht einfach ein paar Meter weiter weg und entzieht sich damit dem Fokus der Kameras.

Etwaige Probleme im Stadtgarten oder im Rondell löst die Videoüberwachung ohnehin nicht. Zumindest die Situation für die Gäste beim Zugang zur Halle könnte sich entspannen.

An dieser Stelle hätte dieser Kommentar enden können, wäre er am Samstag erschienen. Die Vorgänge vom Wochenende rücken das Thema auf traurige Weise jedoch in ein neues Licht. Sie zeigen, warum eine Videoüberwachung leider doch notwendig und sinnvoll ist.

Sollten – wie die Polizei im Moment annimmt – in der Nacht zum Sonntag tatsächlich Unbekannte das Feuer gelegt haben, so könnten die Aufnahmen der Kameras – gäbe es sie denn schon – den Ermittlern unter Umständen Hinweise auf die mutmaßlichen Täter liefern.

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