Wanderung vorbei an Höhlen, Ruinen und Wasserversorgungen

 Historischer Wasserhochbehälter der ersten Albwasserversorgung bei Justingen.
Historischer Wasserhochbehälter der ersten Albwasserversorgung bei Justingen. (Foto: Hermann Schiebel)
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Sonntag 24. April, es stand eine Wanderung im Schmiechtal und auf den Höhen rund um Justingen an. Der Wetterbericht gar nicht so schlecht. Vielleicht mal kurze Regenanteile mit unter 1 Ltr./m², also zu vernachlässigen. Nach einer angenehmen Zugfahrt über Ulm und dann mit der SAB in Richtung Münsingen war in Hütte der Ausstieg. Kurzer Anstieg und schon war die Bärentalhöhle erreicht. Dann der Anstieg durch das eng geschnittene Bärental hinauf und im Bogen weiter zur Burgruine Justingen. Auf dem Weg begleitet uns immer der Ruf des Buchfinken und die Hänge waren bunt vom Fingerkraut. Nach der Besichtigung der Ruine und den Tiefblicken ins Schmiechtal führte der Weiterweg über die Schlosskapelle hinüber, hier begleitete uns der Ruf der Feldlerche, zum Wasserhochbehälter der ersten Albwasserversorgung von 1870 bis 1872 erbaut.

Da das Wetter sich nicht so ganz an den Wetterbericht hielt, machten wir die Mittagspause in einer Bushaltestelle. Der Abstieg in das Schmiechtal an einem großen Wegkreuz vorbei und den Waldabstieg hinunter gestaltete sich von oben herunter recht nass. Unser nächstes Ziel war die historische Pumpstation in Teuringshofen zur oben genannten Albwasserversorgung. Eine große technische Leistung und eine noch größere Erleichterung für die Lebensumstände der Menschen auf der Albhochfläche. Da der Regen nicht nachlassen wollte, ging es eilends zurück zum Bahnhof in Hütten und der Zug um 14:59 wurde zur Rückfahrt über Schelklingen, Ulm nach Biberach genutzt. Es war eine nasse, aber deshalb nicht weniger interessante Wanderung die uns vor Augen führte, dass wir alle nicht aus Zucker sind.

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