Vormarsch der TG in „Quarantäneliga“ gestoppt

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 Bei den insgesamt acht Biberacher Einsätzen in der „Quarantäneliga“ sind bislang 21 verschiedene Spieler für die TG zum Einsatz
Bei den insgesamt acht Biberacher Einsätzen in der „Quarantäneliga“ sind bislang 21 verschiedene Spieler für die TG zum Einsatz gekommen. (Foto: colourbox)
Schwäbische Zeitung
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In der inoffiziellen Schach-„Quarantäneliga“, in der die TG Biberach derzeit im Internet unterwegs ist, sind die Kreisstädter bei ihren ersten fünf Auftritten fünfmal aufgestiegen. In der Liga 5B verpassten die Biberacher seither aber zweimal knapp einen weiteren Aufstieg und sind am vergangenen Spieltag nun nur knapp dem Abstieg entgangen.

Da der offizielle Schachbetrieb weiterhin ruht wegen der Corona-Krise, treten Clubs aus halb Deutschland sowie etliche internationale Vereine in der inoffiziellen „Quarantäneliga“ an. In der Liga 5B wurde der Vormarsch der TG Biberach jetzt gestoppt. Beim Ligadebüt lieferten sich die TG-Spieler mit drei weiteren Mannschaften in unzähligen Fünfminutenpartien ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Insgesamt waren 17 TG-Spieler im Einsatz, die im Durchschnitt jeweils 24 Punkte holten. Mit den sieben besten Spielern erreichte die TG – angeführt von Rainer Birkenmaier (43), Wolfgang Mack und Bernhard Sinz (je 38) – 231 Wertungspunkte. Damit hatten die Biberacher nur neun Punkte weniger als die Sieger des Arch Bishops Chess Clubs und zwei Zähler Rückstand auf den drittplazierten TSV Haunstetten. Als Tabellenvierter wurde es daher nichts mit dem sechsten Aufstieg in Folge.

Im zweiten Anlauf hatte Biberach den Großteil der Liga erneut sicher im Griff, aber die Abstände nach oben wurden größer. Bei Dreiminutenpartien steigerten sich dieses Mal 15 Biberacher auf durchschnittlich 25 Punkte und verbuchten mit den besten Sieben nun 244 Wertungspunkte. Den letzten Aufstiegsplatz musste man als erneuter Vierter dieses Mal jedoch recht deutlich dem Greifswalder SV (261) überlassen, obwohl mit Mack und Andreas Schulze zwei TG-Spieler die Marke von 40 Punkten knacken konnten.

Aufgabe wird nicht leicht

Am vergangenen Sonntag wurde es schließlich beim dritten Anlauf wieder hoch spannend – allerdings in die andere Richtung. Der Modus mit Dreiminutenpartien plus zwei Sekunden pro Zug schien den 14 Biberachern nicht zu schmecken, kamen sie im Schnitt doch nur auf 16 Zähler. Auch die beiden TG-Topscorer Mack (31) und Birkenmaier (30) blieben unter ihren Durchschnittswerten. Die TG Biberach konnte am Ende mit 161 Wertungszählern den punktgleichen SC Hansa Dortmund jedoch noch auf Platz acht verweisen und sich so den letzten Platz zum Klassenerhalt sichern. Am Donnerstagabend muss sich nun zeigen, ob die Biberacher nach diesem Schock wieder in die Erfolgsspur zurückkehren können, oder ob nun wirklich der Abstieg droht. Die Aufgabe wird nicht leichter werden: Mit dem Växjö SK wartet ein schwedisches Spitzenteam, das vor einigen Wochen noch Vizemeister in der 1. Quarantäne-Bundesliga geworden war.

Bei den insgesamt acht Biberacher Einsätzen in der „Quarantäneliga“ sind bislang 21 verschiedene Spieler für die TG zum Einsatz gekommen. Die eifrigsten Punktesammler waren bislang Mack (insgesamt 349), Birkenmaier (303) und Holger Namyslo (239) – alle drei waren bei allen acht Spieltagen dabei. Mack hat bislang durchschnittlich 44 Zähler pro Spieltag eingesammelt, Sinz 41 (bei drei Einsätzen) und Birkenmaier 38.

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