Viertelfinale ist Endstation für Riedmüller & Co

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 Die Biberacherin Vanessa Riedmüller hat bei der Sommer-Universiade in Neapel mit dem deutschen Degenteam das Viertelfinale erre
Die Biberacherin Vanessa Riedmüller hat bei der Sommer-Universiade in Neapel mit dem deutschen Degenteam das Viertelfinale erreicht. (Foto: Archiv: beb)
Schwäbische Zeitung

Die Biberacherin Vanessa Riedmüller hat bei der Sommer-Universiade in Neapel mit dem deutschen Degenteam das Viertelfinale erreicht. Dort musste sie sich mit ihrer Vereinskameradin Nadine Stahlberg (Heidenheimer SB) und ihrer ehemaligen Clubkameradin Kristin Werner (jetzt Bayer 04 Leverkusen) gegen den späteren Sieger Russland geschlagen geben. Deutschland belegten am Ende unter 18 Teams Rang sieben.

Im Achtelfinale hatten die Deutschen mit 45:38 Finnland besiegt. Riedmüller machte als Schlussfechterin mit einem 6:2-Sieg gegen Anna Salminen, Finnlands Spitzenfechterin, den Sieg dingfest. Auch gegen Russland war Riedmüller von Trainer Piotr Sozanski als Schlussfechterin eingesetzt worden, konnte dabei aber einen 13-Punkte-Rückstand nicht mehr drehen. „Leider sind wir mit Russland bereits im Viertelfinale auf das an diesem Tag stärkste Team getroffen, sonst wäre vielleicht noch mehr drin gewesen“, so die Biberacherin nach der Niederlage. Russland bezwang im Finale mit 45:40 Italien.

Rang 24 im Einzelwettbewerb

Im Einzelwettbewerb startete die 22-Jährige gut bei ihrer zweiten Universiade-Teilnahme nach 2017. Als 37. war die Weltranglisten-325. im stark besetzten Teilnehmerfeld gesetzt und musste sich in ihrer Sechser-Vorrundengruppe nur Yixuan Xiang (China) geschlagen geben. Gegen Emelie Mumm (Schweden), Yein Ko (Korea), Korawan Thanee (Thailand) und Danielle Lawson (Großbritannien) gewann Riedmüller jeweils. So stieg sie als 19. in die 64er-Direktausscheidung auf. Nach einem 15:7-Sieg gegen Tamara Booy (Kanada), schied die neunfache deutsche Meisterin im 32er-Tableau nach einer Niederlage gegen Mong Ka Chu (Hongkong) aus und belegte so Rang 24.

Wettkampfpause bis September

„Leider fand ich gegen die Weltranglisten-132. aus Hongkong kein Mittel und kam mit keiner Aktion durch. Insgesamt bin ich aber nicht unzufrieden, da ich als 37. gesetzt war und mit Rang 24 deutlich davor abschloss“, so die Biberacherin. Es sei schon etwas Besonderes für sie gewesen, sich zum zweiten Mal für die Universiade zu qualifizieren. „Es war wieder ein tolles Erlebnis. Von der Eröffnungsfeier, an der wir trotz Wettbewerbs am Folgetag doch noch kurzfristig teilnehmen durften, bis hin zu den international sehr stark besetzten Wettkämpfen“, zog die Biberacherin eine positive Bilanz zum Saisonabschluss. Jetzt ist erst einmal Wettkampfpause, im September geht es dann in die neue Saison.

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