Viel los beim OGV Ringschnait

 Hoher Gruselfaktor in Ringschnait.
Hoher Gruselfaktor in Ringschnait. (Foto: Natascha Mahle)
Externer Leser-Inhalt

Die hier veröffentlichten Artikel wurden von Vereinen und Veranstaltern, Kirchengemeinden und Initiativen, Schulen und Kindergärten verfasst. Die Artikel wurden von unserer Redaktion geprüft und freigegeben. Für die Richtigkeit aller Angaben übernimmt schwäbische.de keine Gewähr.

Im Herbst war die „Hochzeit“ im Obst- und Gartenbauverein Ringschnait: Mitglieder und andere Interessierte konnten sich bei abwechslungsreichen Aktionen und Veranstaltungen mit einbringen, informieren oder sich gesellig die Zeit vertreiben.

Wie wird aus einem simplen Apfel ein leckerer Saft? Diese Erfahrung konnten Kinder beim alljährlichen Apfelsaftpressen auf der Streuobstwiese machen. Gemeinsam wurden die Äpfel gesammelt, gewaschen, geschnitten und anschließend wie zu Opas Zeit mit der Presse entsaftet. Die Erfahrung war für viele Kinder ein schönes Aha-Erlebnis mit dem anschließenden Genuss des eigenen süßen Saftes.

Im Kurs „Aus die Maus“ ging es dem Gartenschädling der Wühlmaus an den Kragen, denn diese sind vielen Besitzern von Gärten und Streuobstwiesen ein Dorn im Auge. Der vereinseigene Referent Thomas Schmaderer zeigte den interessierten Teilnehmern, wie die Haufen mit Spaten geöffnet werden, die Gänge freigelegt werden und in jeden Gang eine Mausfalle eingebracht wird. Anschließend erklärte er, wie die Fallen mit Boden und Gras glaubhaft kaschiert werden. Tatsächlich konnte während des Kurses ein Exemplar gefangen werden.

Viele kennen noch den alten Brauch vom „Rübengeistern“ aus ihrer Kindheit: Man zog mit mühsam ausgehöhlten Zuckerrüben von Haus zu Haus, um bei Nachbarn, Bekannten und Verwandten zu klingeln, um im besten Fall in den Genuss einer kleinen Süßigkeit zu kommen. In den letzten Jahren kam diese Tradition zunehmend in Vergessenheit und wurde durch die des „Erschreckens“ mit Kürbissen ersetzt. Der OGV wollte bewusst ein Zeichen setzen und den Brauch wieder aufleben lassen. Die Organisatoren wurden fündig und konnten Futterrüben für die 50 angemeldeten Kinder erwerben.

In einer großen Gemeinschaftsaktion wurden diese mit Hilfe der Eltern ausgehöhlt und in gruselige Fratzen verwandelt. Anschließend zogen die sichtlich glücklichen Kinder mit ihren kleinen Kunstwerken durch das Dorf, um gemeinsam an Häusern zu klingeln. Natürlich wurde jedes Kind mit einer süßen Überraschung belohnt.

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Persönliche Vorschläge für Sie