Verlängerte Vollmerstraße ist eröffnet

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Freie Fahrt heißt es jetzt auf der verlängerten Vollmerstraße in Biberach.
Freie Fahrt heißt es jetzt auf der verlängerten Vollmerstraße in Biberach. (Foto: Florian Achberger)
Schwäbische Zeitung

Nach rund siebenmonatiger Bauzeit ist am Donnerstag die verlängerte Vollmerstraße für den Verkehr freigegeben worden. Die Gesamtkosten des Projekts, das drei Wochen früher als ursprünglich vorgesehen abgeschlossen wurde, belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. Dabei entfallen etwa 1,55 Millionen Euro auf den Straßenbau und rund 500 000 Euro auf den Kanalbau.

Grund für die Verlängerung der Vollmerstraße ist die Erschließung des neuen Feuerwehrstandorts in der Bleicherstraße und damit verbunden die Schaffung einer zweiten Anbindung für ausrückende Feuerwehrfahrzeuge. Für diese Anbindung wurde die Vollmerstraße parallel zur Bleicherstraße über das ehemalige Bahngelände in nördliche Richtung verlängert.

Doch die neue Straße ist nicht nur für die Feuerwehr wichtig, sondern hat auch noch weitere Funktionen. So werden mit ihr neue Gewerbeflächen erschlossen und eine Verbindung vom ZOB über die Ehinger Straße nach Warthausen geschaffen. Zudem ist neben der 6,5 Meter breiten Straße eine 5,5 Meter breite Grünfläche sowie ein 3,5 Meter breiter Geh- und Radweg gebaut worden. „Damit haben wir nun eine sichere und attraktive Verbindung zwischen Warthausen und der Biberacher Innenstadt, die vor allem auch für Schüler aus Warthausen interessant ist“, sagte Baubürgermeister Christian Kuhlmann. Auf der Grünfläche zwischen Straße und Radweg sollen noch Bäume gepflanzt und das Areal so optisch aufgewertet werden.

Kuhlmann zollte der ausführenden Firma Grüner und Mühlschlegel Lob, die es geschafft hat, das Projekt drei Wochen als früher geplant zu beenden. Auch Oberbürgermeister Norbert Zeidler freut sich über die neue Straße: „Nachdem meist Bauprojekte des Hochbaus im öffentlichen Interesse stehen, finde ich es toll, dass gerade am Welttag des Sehens auch einmal der Tiefbau im Mittelpunkt steht und ein Projekt aus diesem Bereich bestaunt werden kann.“

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