Unbequemer Gegner wartet auf den FV Biberach

Lesedauer: 3 Min

 Der FV Biberach will in Dotternhausen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.
Der FV Biberach will in Dotternhausen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. (Foto: Volker Strohmaier)

Der FV Biberach hat die Heimniederlage in der Fußball-Landesliga gegen Kehlen aufgearbeitet und abgehakt. Beim Gastspiel am Sonntag, 15 Uhr, bei Mitaufsteiger SV Dotternhausen wollen die Blau-Gelben mindestens einen Punkt mitnehmen und die gute Leistungen der vergangenen Wochen bestätigen.

„Wir haben natürlich nochmals über das Spiel gegen Kehlen gesprochen und auch die individuellen Fehler und das Zweikampfverhalten im Defensivverbund klar angesprochen“, betont Biberachs Trainer Dietmar Hatzing. „Das müssen wir abstellen, ansonsten war ich durchaus zufrieden – trotz der Niederlage.“ Große Veränderungen in der Aufstellung werde es aber nicht geben. Hatzing will in weiten Teilen seiner Mannschaft die Möglichkeit geben, sich für die Niederlage, die bei besserer Chancenverwertung durchaus vermeidbar gewesen wäre, zu rehabilitieren. Der Gastgeber aus Dotternhausen, das westlich von Balingen liegt, steht vielmehr unter Druck.

Der letztjährige Meister der Bezirksliga Zollern hat zuletzt dreimal in Folge verloren und steht mit sieben Punkten aus acht Spielen auf Rang 13 der Tabelle. Die beiden Siege in dieser noch jungen Saison fuhr der SV Dotternhausen gegen Leutkirch und Altheim beide auf eigenem Gelände ein. Die Mannschaft wird vom 28-jährigen Spielertrainer Mathias Mauz betreut, der im Mittelfeld selbst die Fäden zieht.

Dotternhausen gilt zu Hause als unbequemer Gegner, mit dem sich jede Gastmannschaft schwer tun kann. „Wir wissen, was auf uns zukommt“, sagt Hatzing. „Aber wenn wir an unser bisheriges Niveau herankommen, sollten wir in Dotternhausen zumindest nicht verlieren. Personell kann der Biberacher Übungsleiter aus dem Vollen schöpfen und setzt vor allem auf ein besseres Ausspielen der eigenen Torchancen. „Wir müssen einfach beim letzten Pass und beim Abschluss noch zielstrebiger und kaltschnäuziger werden. Dann ist mir nicht bange. Nicht in Dotternhausen und nicht in der gesamten Saison.“

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen