Tierischer Kleintier-Zirkus sorgt für viele Lacher

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Tierischer Kleintier-Zirkus sorgt für viele Lacher
Tierischer Kleintier-Zirkus sorgt für viele Lacher
Schwäbische Zeitung

Das Stadtteilfest im Gaisental hat Besonderes geboten: Zum einen wurde das zehnjährige Bestehen des Stadtteilhauses ein ganzes Wochenende lang gefeiert, zum anderen war erstmalig der Zirkus „Liberta“ mit seiner lustigen Kleintiershow dabei.

Von unserer Mitarbeiterin

Elke Hagel

Zwei Tage lang feierten die Gaisentaler im großen Stil: Am Samstag mit großem Flohmarkt, der Trommlergruppe der Lebenshilfe und gemeinsamem Fußballgucken sowie am Sonntag beim ökumenischen Gottesdienst, dem Chor der Russlanddeutschen und dem Zirkus „Liberta“. Harald Gehring, Vorsitzender des Vereins Stadtteilhaus Gaisental, war sichtlich stolz auf die Leistung aller Helfer. „Am Samstag war zwar wegen der Hitze allgemein weniger los, dafür waren aber beim Fußballspiel alle Gäste im Stadtteilhaus versammelt.“ Am Sonntag tummelte sich eine große Besucherschar beim Programm. Auch Oberbürgermeister Thomas Fettback war dabei. „Seit 16 Jahren begleite ich den Verein“, somit sei das zehnjährige Bestehen des Hauses ein wichtiger Termin. „Der Gottesdienst war ein Genuss. Das Thema der Netzwerkbildung wurde leicht und transparent rübergebracht.“

Familie Bopp, selbst „Gaisentaler“, besuchte samt Kinder das Fest. „Wir kommen jedes Jahr gerne. Und jetzt freuen wir uns auf die Aufführung vom Zirkus.“ Und schon ging’s los zum Kleintierzirkus „Liberta“ aus Immenstadt. Schon den ganzen Tag über bewegten sich Hühner, Schweine, Hunde, Gänse, Enten und der Storch Ali frei auf dem Areal.

Seit 30 Jahren schon zieht Dieter Schetz mit seinen Tieren durch die Lande. Wie beim Rattenfänger von Hameln folgen ihm alle seine Schützlinge bei Fuß zur Aufführung. Er schwingt bedrohlich eine Peitsche, klärt aber sofort mit zwinkernden Augen die vielen Kinder über deren Bedeutung auf: „Die Peitsche ist nicht für die Tiere, sondern für böse Kinder, die meine Hühner jagen.“ Ein Scherz folgt dem anderen und das Publikum ist voll bei der Sache. Nicht jede Vorführung klappt wie vorgesehen, was allerdings für viele Lacher sorgt. Als er eine 17 Jahre alte Ente für eine Aufführung zu sich nimmt, bemerkt er nebenbei: „Man wundert sich, wie alt Enten werden können, wenn sie nicht gerade Pekingente heißen.“

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