TG steigt aus Liga sieben ab

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Rainer Birkenmaier punktete bislang zuverlässig.
Rainer Birkenmaier punktete bislang zuverlässig. (Foto: Archiv: Volker Strohmaier)
Schwäbische Zeitung
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Die Spiele der Quarantäneliga finden stets am Donnerstag- und Sonntagabend statt. Zudem hat die TG Biberach im zweiten Shutdown wieder ihren virtuellen Übungsabend am Freitagabend aufgenommen. Alle Aktivitäten sind über das virtuelle Vereinsheim unter https://lichess.org/team/tg-biberach-club für jeden frei zugänglich. Ein Vereinszwang besteht nicht, die Anmeldung auf Lichess.org ist kostenlos.

Die TG Biberach hat sich seit dem ersten Shutdown ihre Onlineaktivitäten bewahrt und nun ihren 50. Einsatz in der internationalen Schach-Quarantäneliga gefeiert. Einziger Wermutstropfen war, dass insbesondere die skandinavischen Mannschaften mit ihren Titelträgern zu stark waren und die Biberacher am Ende den Abstieg aus Liga sieben hinnehmen mussten.

Die TG Biberach hatte während des ersten Corona-Shutdowns eigene Onlineaktivitäten entwickelt, tritt seit 17. Mai mit Verstärkung durch befreundete Gastspieler in der Quarantäneliga auf Lichess.org an und legte zunächst einen Topstart hin. Aus Liga zehn führte der Weg direkt bis fast in Liga vier. Nach dem ersten Shutdown und zunehmenden alternativen Freizeitaktivitäten erlahmte das Interesse anschließend ein wenig und die Biberacher fielen im August bis in Liga neun zurück. Mit einer konzertierten Aktion konnte der Niedergang jedoch gestoppt werden und drei Wochen später spielte die TG wieder in Liga fünf auf. Seit dem Herbst pendelten die Biberacher zwischen den Ligen sechs und sieben.

Nun stand in Liga 7A das Jubiläumsspiel an und die TG wollte sich beim 50. Einsatz gut verkaufen. In der Neunergruppe tummelten sich einige internationale, vornehmlich skandinavische Mannschaften und allein der dänische Skanderborg Skakklub hatte zwei Groß- und zwei internationale Meister an Bord. Die Biberacher hingegen waren personell etwas dünn besetzt, boten zwar einen großen Kampf, hatten aber nach lange knappem Verlauf am Ende als Vorletzter doch deutlichen Rückstand zum rettenden Ufer.

Doch die TG arbeitet bereits am Comeback. Kapitän Holger Namyslo, mit 49 Teilnahmen treuester Spieler im Team, hofft besonders während des neuen Shutdowns auf mehr Interesse am Onlineschach und auf Verstärkung des harten Kerns um Wolfgang Mack, Rainer Birkenmaier, Andreas Wegener und ihn selbst.

Sollten sich wie im Mai und Juni wieder mehr Biberacher Spitzenspieler anschließen, dürfte eine Rückkehr in höhere Spielklassen kein Problem sein. Mack und Birkenmaier punkteten bislang mit durchschnittlich 33,5 Punkten pro Spielabend zuverlässig.

Die Spiele der Quarantäneliga finden stets am Donnerstag- und Sonntagabend statt. Zudem hat die TG Biberach im zweiten Shutdown wieder ihren virtuellen Übungsabend am Freitagabend aufgenommen. Alle Aktivitäten sind über das virtuelle Vereinsheim unter https://lichess.org/team/tg-biberach-club für jeden frei zugänglich. Ein Vereinszwang besteht nicht, die Anmeldung auf Lichess.org ist kostenlos.

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