TG startet ambitioniert in die Oberliga

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Mit dieser Mannschaft und den beiden Trainer Stefan Hecht (r.) und Gerd Kehm gehen die Volleyballerinnen der TG Biberach in die
Mit dieser Mannschaft und den beiden Trainer Stefan Hecht (r.) und Gerd Kehm gehen die Volleyballerinnen der TG Biberach in die Saison 2017/18. (Foto: Peter Schaut)
Schwäbische Zeitung

Die Volleyballerinnen der TG Biberach starten am Samstagabend in die Oberligasaison. Zu Gast in der Biberacher Wilhelm-Leger-Halle ist ab 19 Uhr der SV Fellbach. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga hat es im Kader der TG einen großen Umbruch gegeben, mit Stefan Hecht heuerte ein neuer Trainer an. Nun sollen sportlich wieder erfolgreichere Zeiten anbrechen. Die TG-Volleyballerinnen haben sich den sofortigen Wiederaufstieg zum Ziel gesetzt.

Vier Spielerinnen sind noch aus dem Kader der Vorsaison dabei: Pauline Kemper, Franziska Müller, Jana Traub und Marina Winter. Aus der zweiten Mannschaft rückten Alina Geiger, Annika Zeifang, Andrea Gnann, Sarah Gnann und Sabine Ludwig in das Oberligateam, mit Chrstina Stärk (TG Bad Waldsee) und Thais Padial (TSV Schmiden) gab es außerdem zwei externe Zugänge. „Wir haben eine sehr junge Mannschaft“, weiß Trainer Stefan Hecht, der in der vergangenen Saison noch den TSV Burladingen betreut und bei der TG Biberach im Sommer die Nachfolge von Juri Mühlstein angetreten hat, der aus gesundheitlich Gründen nicht mehr zur Verfügung steht. Unterstützt wird Hecht von Gerd Kehm, der weiterhin Co-Trainer ist.

Schweres Auftaktprogramm

Beleg für Hechts Aussage ist die Tatsache, dass Sabine Ludwig mit 25 Jahren die ältestes Spielerin im TG-Kader ist. Stefan Hecht räumt ein, dass er gerne noch die ein oder andere erfahrene Spielerin verpflichtet hätte. Man sei zwar in Gesprächen gewesen, letztlich aber ohne Erfolg. Denn der Dynamik und Unbekümmertheit der jungen TG-Mannschaft steht in manchen Situationen die Unerfahrenheit gegenüber, was sich auch in der Vorbereitung gezeigt hat. „In den entscheidenden Situationen haben wir manchmal den Kopf verloren“, sagt Hecht. In elf Testspielen gab es fünf Siege, bei keiner der sechs Niederlagen sei seine Mannschaft chancenlos gewesen. „Es wurden Fehler gemacht, die nicht passieren dürfen. Wir haben uns selbst geschlagen, nicht der Gegner.“ Aus diesen Fehlern müsse die Mannschaft lernen, im Training seien dafür zahlreiche Spielsituation simuliert worden.

Das Ziel für die neue Oberligasaison formulieren die TG-Volleyballerinen auf ihrer Homepage recht offensiv: Der direkte Wiederaufstieg in die Regionalliga soll gelingen. Auch Stefan Hecht bestätigt, dass man vorne mitspielen will. Der Trainer verweist aber auch auf das schwere Programm zum Auftakt. Gegner wie Fellbach, Horgenzell, Ludwigsburg und Rottenburg, auf die die TG in den ersten Spielen trifft, sieht Hecht auf Augenhöhe. Erst danach kämen Mannschaften, gegen die gepunktet werden müsse. Die ersten Spiele könnten also bereits zeigen, wo die Reise der TG in der Oberliga hingeht. „Aber ich bin positiv gestimmt, dass wir eine gute Rolle spielen können“, sagt Hecht.

Den erste Gegner SV Fellbach, Mitabsteiger aus der Regionalliga, schätzt der TG-Trainer offensiv stark ein. „Fellbach ist in der Annahme und der Abwehr zu knacken“, so Hecht.

Zwar gab es in der Vorbereitung zwei Mal eine 1:2-Niederlage gegen Fellbach, das Ziel für Samstagabend aber ist klar: Die TG-Volleyballerinnen wollen mit einem Heimsieg in die Saison starten.

Der Kader der TG Biberach: Marina Winter, Christina Stärk, Andrea Gnann, Jana Traub, Franziska Müller, Alina Geiger, Sabine Ludwig, Annika Zeifang, Thais Padial, Sarah Gnann, Pauline Kemper.

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