TG peilt Heimerfolg an

Lesedauer: 4 Min
 Vorsicht ist geboten für die TG Biberach (hier Rebecca Kunz) im Heimspiel gegen Köngen.
Vorsicht ist geboten für die TG Biberach (hier Rebecca Kunz) im Heimspiel gegen Köngen. (Foto: Volker Strohmaier)
Schwäbische Zeitung
flon

Nach zwei Auswärtspartien in Folge erwartet die Württembergliga-Handballerinnen der TG Biberach um Flügelspielerin Lissy Branz am kommenden Samstag ein Heimspiel gegen den TSV Köngen. Anpfiff ist um 17.30 Uhr in der PG-Halle.

Das Trainerduo des TSV Köngen, Tim Wagner und Nadine Herzog, leistet schon lange eine tolle Arbeit. Eigentlich hat der Verein die benste Voraussetzungen, um eine erfolgreiche Saison zu spielen. Der sechste Platz in der vergangenen Saison und der Fakt, dass das Team komplett zusammengeblieben ist, sollte die Grundlage dafür bilden. Zudem erhielt der TSV durch Luca-Alisa Hiller (TV Reichenbach) auch noch eine Verstärkung vor der Saison. Mit Miriam Panne hat Köngen eine der besten und torgefährlichsten Spielerinnen der Liga in den eigenen Reihen und dazu mit Gabriele Mitranic eine sehr wurfgewaltige Spielerin. Beste Torschützin ist neben Panne (27 Treffer) die junge Patricia Hagelmayer (aktuell 25 Treffer).

Mit 2:10 Punkten und Tabellenplatz elf steht Köngen momentan aber deutlich schlechter da als vermutet. Vorsicht ist aber absolut geboten. Der TSV hat einige Spiele nur sehr knapp und unglücklich verloren und zudem hatte Köngen ein sehr schweres Auftaktprogramm. So traf der TSV bereits auf die Spitzenteams TSV Urach, den TV Weilstetten, die TG Nürtingen II und den TV Reichenbach.

Nach dem emotionalen Spiel und dem doppelten Punktgewinn beim favorisierten TV Weilstetten ist bei den Biberacherinnen wieder Ruhe eingekehrt. Die Partie wurde analysiert und abgehakt. Die Vorfreude auf den zweiten Auftritt vor heimischem Publikum in dieser Saison ist im TG-Lager deutlich spürbar. Konzentriert bereiten sich die Biberacherinnen auf die kommende Aufgabe vor, die alles andere als einfach werden wird. Bei der TG will man von Spiel zu Spiel denken und hat Abstand genommen von großen Saisonzielen. Vor allem aufgrund der doch dünnen Personaldecke kann und will man sich keinen unnötigen Druck machen.

Die Comebacks von Valentina Herth und Anne Münzer, die nach wie vor Verletzungen auskurieren, stehen noch in den Sternen. „Wir werden kein Risiko eingehen. Wenn sich die Mädels wohlfühlen, werden sie auch spielen, sonst nicht“, so TG-Athletikcoach Nadine Hermann.

So oder so muss am Samstag vor heimischem Publikum wieder alles in die Waagschale geworfen werden. Eine gute Abwehr soll wie schon in Weilstetten die Basis für ein gutes Spiel sein. Dabei gilt es laut TG-Trainer Florian Nowack, vor allem die Kreise von Panne, Mitranic und Hagelmayer zu stören. Die richtige Mischung aus Cleverness und Mut soll die Grundlage des TG-Angriffsspiels sein. Hier haben Rebecca Kunz, Lena Krais und Lara Kuhn zuletzt sehr gut Regie geführt und überzeugt. „Wir helfen uns aktuell sehr viel und kommen viel über den Teamgeist zum Erfolg. Das genießen wir und versuchen, es auch so lange wie möglich zu erhalten“, so Kreisläuferin Jessica Haas, die zuletzt wie viele andere auch in Weilstetten eine tolle Partie machte und Verantwortung übernahm.

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen