TG landet Arbeitssieg

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 Die TG Biberach (hinten von links Franziska Arendt und Franziska Müller) bezwang nach einem 0:2-Satzrückstand den TSV Schmiden
Die TG Biberach (hinten von links Franziska Arendt und Franziska Müller) bezwang nach einem 0:2-Satzrückstand den TSV Schmiden noch mit 3:2. (Foto: Volker Strohmaier)
Schwäbische Zeitung
franzi

TG Biberach – TSV Schmiden 3:2 (25:27, 18:25, 25:16, 25:18, 15:7). TG: Arendt, Branz, C. Elsäßer, H. Elsäßer, Gerstmann, Gnann, Kimmich, Matousek, Müller, Padial, Rueff, Zeifang.

Die Oberliga-Volleyballerinnen der TG Biberach haben vor heimischem Publikum den Aufsteiger TSV Schmiden mit 3:2 (25:27, 18:25, 25:16, 25:18, 15:7) bezwungen. Es war ein hartes Stück Arbeit für die TG, die dabei einen 0:2-Satzrückstand noch drehen konnte.

Gegen den unbekannten Gegner TSV Schmiden tat sich das Heimteam um Spielführerin Franziska Müller bereits zu Beginn des Spiels sichtlich schwer. Die starken Aufschläge der Gäste brachten die Biberacher Annahme immer wieder zum Wackeln. Von der sonst so starken Block-Feldverteidigung der TG war wenig zu sehen. Hinzu kamen Schwächen im Zuspiel, wodurch es auch im Angriff hakte und sich immer mehr eigene Fehler häuften. Henriette Elsäßer, die ein sehr starkes Spiel ablieferte, hielt die TG aber durch variable Angriffe im Spiel. In der Schlussphase des ersten Satzes lag die TG mit 17:20 hinten, als eine Auszeit den Schmidener Lauf stoppte. Biberach glich aus, geriet jedoch wieder mit 21:24 in Rückstand. Doch die TG gab sich wiederum nicht auf, vergab beim 25:24 selbst noch einen Satzball, um doch noch mit 25:27 das Nachsehen zu haben.

Der zweite Satz gestaltete sich ähnlich wie der erste. Schmiden ging schnell in Führung, die TG befand sich wie in einer Schockstarre. Ein ums andere Mal waren Abstimmungsprobleme bei den Biberacherinnen zu sehen, weshalb sie ihre Angriffe nicht in direkte Punkte umwandeln konnten. Die Folge: Schmiden baute seine Führung auf 22:11 aus. Durch die Anfeuerung der Zuschauer kamen die Gastgeberinnen allerdings noch mal zurück. Annika Rueff setzte den TSV durch starke Aufschläge unter Druck. Schmiden hatte aber letztlich das bessere Ende mit 25:18 für sich.

Einwechslung bringt Ruhe ins Spiel

Mit der Einwechslung von Natali Gerstmann als Außenangreiferin kam in Satz drei etwas mehr Ruhe ins Biberacher Spiel. Im Angriff agierte die TG bei schwierigen Bällen nun cleverer. Henriette Elsäßer zeigte wieder ihre Stärke im Aufschlag und Biberach lag plötzlich mit 7:2 vorn. Schmiden versuchte sich zurückzukämpfen, was die TG zu verhindern wusste. Satz drei ging mit 25:16 an Biberach.

Diesen positiven Schwung konnten die Gastgeberinnen mit in Durchgang vier nehmen. Die TG erkämpfte sich von Anfang an einen Vorsprung. Schmiden leistete sich viele Aufschlagfehler und machte es Biberach nunmehr leicht, die erarbeitete Führung zu behalten. Die Annahme und Abwehr um die Liberas Marina Kimmich und Sarah Gnann stand gut. 25:18 hieß es am Ende für die TG – der Tiebreak musste die Entscheidung bringen. Die ersten Punkte im Schlussdurchgang und die Führung waren hart umkämpft. Gute Aufschläge von Annika Zeifang, eine gute Block-Feld-Verteidigung sowie effektive Angriffe sorgten schließlich für einen 8:3-Vorsprung der TG zum Seitenwechsel. Schmiden versuchte durch eine Auszeit beim Stand von 5:11 zurück ins Spiel zu finden, doch das Momentum war jetzt aufseiten der TG, die sich nicht mehr aufhalten ließ. Mit 15:7 machten die Biberacherinnen den Sack zu, holten sich damit den Arbeitssieg und zwei Punkte nach mehr als zwei Stunden Spielzeit.

TG Biberach – TSV Schmiden 3:2 (25:27, 18:25, 25:16, 25:18, 15:7). TG: Arendt, Branz, C. Elsäßer, H. Elsäßer, Gerstmann, Gnann, Kimmich, Matousek, Müller, Padial, Rueff, Zeifang.

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