TG I muss nach Drama absteigen

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 Die TG Biberach I hat in der Schach-Oberliga das direkte Duell um den Klassenerhalt gegen den SK Bebenhausen mit 3,5:4,5 verlor
Die TG Biberach I hat in der Schach-Oberliga das direkte Duell um den Klassenerhalt gegen den SK Bebenhausen mit 3,5:4,5 verloren. (Foto: colourbox)
Schwäbische Zeitung

Meister TG III bleibt ungeschlagen: Der bereits feststehende Meister TG Biberach III hat in der Schach-Kreisliga kampflos mit 8:0 gewonnen. Der Grund: Absteiger SC Laupheim II trat nicht mehr zur letzten Runde an. Die TG III schloss die Runde mit 14:0 Punkten und 11,5 Brettpunkten Vorsprung auf den Zweiten TSV Berghülen ab. Mit 42 Brettpunkten erreichte die TG III eine Ausbeute von 75 Prozent und gewann im Schnitt jedes Spiel mit 6:2. Angeführt von Hendrik Stolle (5,5 Punkte in 6 Einsätzen) liegen fünf TG-Spieler in der Topscorerliste vorn. Neben Stolle blieben auch Andreas Ege und Andreas Wegener (je 5,5/7) sowie Edelreservist Reinhard Zielke (3,5/5) ungeschlagen. Eine perfekte Saison lieferten Spitzenspieler Felix Funk und Zugang Manuel Mock ab. Beide holten aus ihren fünf Einsätzen das Maximum von fünf Punkten.

Die TG Biberach I hat in der Schach-Oberliga das direkte Duell um den Klassenerhalt gegen den SK Bebenhausen mit 3,5:4,5 verloren. Nachdem an den letzten zwei Spieltagen insgesamt alles gegen die TG I gelaufen ist, müssen die Biberacher nun punkt- und brettpunktgleich wegen des verlorenen direkten Vergleichs gegenüber Bebenhausen unerwartet absteigen.

Vor der Partie hatte die TG I die Nachricht erhalten, dass der Einspruch gegen die knappe Niederlage gegen den Meister Stuttgarter SF, der einen Legionär mit fragwürdiger Spielberechtigung am Spitzenbrett eingesetzt hatte (SZ berichtete), abgelehnt worden war. Nachdem sich der SK Schmiden/Cannstatt in der zentral ausgetragenen Endrunde relativ zeitig 4:4 von der SG Schwäbisch-Gmünd getrennt hatte, war klar, dass die TG I gegen Bebenhausen ebenfalls ein Remis für den Klassenerhalt benötigte.

Nach einer Ungenauigkeit musste Oliver Weiß zuerst an Brett zwei aufgeben. Den Rückstand kompensierten aber Wolfgang Mack und Holger Namyslo umgehend durch Siege am dritten und sechsten Brett. Thomas Oberst erreichte an Brett vier nach einer wechselhaft verlaufenen Partie ein Remis. Beim Stand von 2,5:1,5 lagen die Biberacher damit eigentlich auf Kurs. Am Spitzenbrett kostete dann aber Bernhard Sinz ein Fehlgriff in Zeitnot die Partie. Nichts zu erben gab es unterdessen für Rainer Birkenmaier an Brett fünf. Dennoch war Biberach im Soll, da es für Stanislav Sokratov am achten Brett nach einem Sieg aussah. Das Drama für die TG I nahm jedoch mit einem Aussetzer an Brett sieben seinen Lauf. Dort verfolgte Andreas Schulze in Zeitnot den falschen Plan und verlor. So war Bebenhausen gerettet, während Biberach völlig unerwartet absteigen musste. Dass Sokratov noch souverän gewann, änderte nichts mehr – die TG I verlor mit 3,5:4,5.

In der Tabelle lagen die Biberacher schlussendlich bei 6:12 Punkten und 34,5:37,5 Brettpunken gleichauf mit den Bebenhausenern, die aber den direkten Vergleich für sich entschieden. Dadurch fiel Biberach I von Platz sieben auf den neunten und vorletzten Rang zurück. Nun gilt es für die Kreisstädter nach vorn zu schauen, die Mannschaft zusammenzuhalten und in der neuen Saison den direkten Wiederaufstieg anzupeilen.

Meister TG III bleibt ungeschlagen: Der bereits feststehende Meister TG Biberach III hat in der Schach-Kreisliga kampflos mit 8:0 gewonnen. Der Grund: Absteiger SC Laupheim II trat nicht mehr zur letzten Runde an. Die TG III schloss die Runde mit 14:0 Punkten und 11,5 Brettpunkten Vorsprung auf den Zweiten TSV Berghülen ab. Mit 42 Brettpunkten erreichte die TG III eine Ausbeute von 75 Prozent und gewann im Schnitt jedes Spiel mit 6:2. Angeführt von Hendrik Stolle (5,5 Punkte in 6 Einsätzen) liegen fünf TG-Spieler in der Topscorerliste vorn. Neben Stolle blieben auch Andreas Ege und Andreas Wegener (je 5,5/7) sowie Edelreservist Reinhard Zielke (3,5/5) ungeschlagen. Eine perfekte Saison lieferten Spitzenspieler Felix Funk und Zugang Manuel Mock ab. Beide holten aus ihren fünf Einsätzen das Maximum von fünf Punkten.

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