TG fährt zweiten Heimsieg ein

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 Die TG Biberach (hier Jessica Haas) hat in der heimischen PG-Halle den TSV Köngen bezwungen.
Die TG Biberach (hier Jessica Haas) hat in der heimischen PG-Halle den TSV Köngen bezwungen. (Foto: Volker Strohmaier)
Schwäbische Zeitung
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TG Biberach – TSV Köngen 31:22 (14:11). TG: Bretzel - S. Hardegger (5), Haas (2/1), Spies (3), Krais (1), Unterfrauner (4), L. Branz, Wagner (3), Kunz, A. Branz (1), Schneider (5), Kuhn (7/2).

Dank einer tollen Mannschaftsleistung haben die Württembergliga-Handballerinnen der TG Biberach in der heimischen PG-Halle den TSV Köngen mit 31:22 (14:11)bezwungen. Gegen starke Gäste zeigte die TG vor 100 Zuschauern über weite Strecken eine gute, kämpferische Leistung und belohnte sich am Ende mit dem zweiten Heimsieg in der laufenden Spielzeit.

Es war das vom TG-Trainerteam erwartete schwere Spiel gegen einen starken Gegner, der aktuell nicht auf dem Tabellenplatz steht, wo er eigentlich hingehört. Hellwach und sehr gut eingestellt präsentierte sich die TG, die erneut auf Anne Münzer und Valentina Herth verzichten musste, und ging durch Treffer von Lara Kuhn und Svenja Hardegger zunächst mit 3:0 in Führung. Vor allem der Defensivverbund inklusive Torhüterin Andrea Bretzel zeigte viel Einsatz und unterband das schnelle Spiel der Gäste immer wieder.

Doch der TSV hatte mit Miriam Panne noch eine der besten und torgefährlichsten Spielerinnen der Liga in den eigenen Reihen. Genau sie war es dann, die den TSV wieder heranbrachte und im Spiel hielt. Die Biberacherinnen lagen stets mit ein oder zwei Treffern vorn, da sie im Angriff variabel und mutig agierten. Eine kurze schwächere Phase der TG bestrafte dann Anna-Lena Klingler mit drei Treffern und besorgte so den 10:10-Ausgleich für die Gäste. „Hier haben wir viel zu defensiv gedeckt“, so TG-Betreuerin Daniela Ruf, die zugleich aber den Endspurt in Hälfte eins lobte. Trotz dreier Zeitstrafen in dieser Phase konnte sich Biberach durch Treffer von Lea Unterfrauner, Julia Spies, Jenny Wagner und der starken Yvonne Schneider bis zum Pausenpfiff wieder auf 14:11 absetzen.

Wichtiger Zwischenspurt

Nachdem Kuhn im zweiten Durchgang zunächst auf 15:11 erhöht hatte, sahen die Zuschauer in der Folge ein Spiel zweier Teams auf Augenhöhe, das von Tempo und viel Kampf geprägt war. Trotz der insgesamt 13 Zeitstrafen (acht davon gegen die TG) war es ein faires Spiel. Durch das Tor zum 19:14 der starken Jenny Wagner lag Biberach dann erstmals fünf Treffer vorn. Auch durch eine Manndeckung ließen sich die TG-Spielerinnen nicht aus dem Konzept bringen und spielten ihre Angriffe größtenteils geduldig zu Ende. Wichtig aus TG-Sicht war dann der Zwischenspurt vom 23:20 auf 27:20. Auch Dank Lena Krais, die in dieser Phase das Angriffsspiel gut koordinierte. In der Schlussphase setzte der TSV dann sogar auf eine doppelte Manndeckung. Die dadurch entstehenden Lücken wusste unter anderem Biberachs A-Jugendliche Lea Unterfrauner zu nutzen. TG-Flügelspielerin Annki Branz blieb der letzte Treffer zum 31:22 vorbehalten. Der zweite Sieg im zweiten Heimspiel war perfekt.

„Es war ein toller Auftritt der ganzen Mannschaft, auch wenn das Ergebnis am Ende ein paar Treffer zu hoch ausfiel. Der TSV hat eine tolle Truppe, die man erst mal schlagen muss“, bilanzierte das TG-Trainerteam. „Wir haben leidenschaftlich verteidigt und im Angriff mannschaftlich geschlossen agiert. Die Mädels hatten Spaß und haben gekämpft. Wir sind stolz auf das ganze Team.“ Die Start-Sieben habe einen tollen Job gemacht, aber auch die Einwechselspielerinnen – allen voran Jenny Wagner und Lena Krais – hätten dem Spiel ihren Stempel aufgedrückt, hieß es vonseiten des TG-Trainerteams weiter. Dazu habe Svenja Hardegger ihr bis dato bestes Saisonspiel gezeigt.

Am kommenden Samstag geht es für die TG mit dem nächsten Heimspiel weiter. Dann empfängt Biberach den Tabellenführer TG Nürtingen II in der PG-Halle.

TG Biberach – TSV Köngen 31:22 (14:11). TG: Bretzel - S. Hardegger (5), Haas (2/1), Spies (3), Krais (1), Unterfrauner (4), L. Branz, Wagner (3), Kunz, A. Branz (1), Schneider (5), Kuhn (7/2).

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