TG-Damen verlieren erneut im Tiebreak

 Zuspielerin Franziska Arendt (rechts) setzte Angreiferin Mona Branz in Reutlingen variabel in Szene.
Zuspielerin Franziska Arendt (rechts) setzte Angreiferin Mona Branz in Reutlingen variabel in Szene. (Foto: Volker Strohmaier)
pfm

Die Volleyballerinnen der TG Biberach haben ihr Heimspiel in der Oberliga gegen die TSG Reutlingen mit 2:3 (21:25, 25:27, 26:24, 25:13, 5:15) verloren. Wie in allen bisherigen Ligaspielen ging es für die TG über fünf Sätze. Die TG belegt nun mit sechs Punkten den sechsten Platz in der Tabelle.

Zögerlich und mit zu vielen Eigenfehlern startete die TG Biberach in den ersten Satz. Währenddessen konnten die Damen der TSG Reutlingen ihre Stärke im Angriff und der Blockverteidigung zeigen, womit sie die TG zu einem Satzverlust von 21:25 zwangen. Die Nervosität seitens der Biberacherinnen zog sich in den zweiten Satz weiter. „Wir schaffen es nicht, konstant unsere Leistung zu zeigen und brechen phasenweise komplett ein. In den entscheidenden Phasen machen wir zu viele Eigenfehler“, so Kapitänin Annika Rueff. Nach einem Zehn-Punkte-Rückstand kämpfte sich die TG aber durch starke Aufschläge und ein Agieren als Mannschaft an die Gäste heran. Trotz allem ging auch der zweite Satz mit 25:27 verloren.

Zur Überraschung der Reutlingerinnen fanden die TG-Damen in den folgenden zwei Sätzen zusammen und reagierten gut auf das Spiel der Gäste. Durch hervorragende Abwehrarbeit von Henriette Elsäßer und druckvollen Angriffen von Mona Branz, die von Zuspielerin Franziska Arendt variabel in Szene gesetzt wurde, entschied die TG die Sätze drei und vier für sich. Im vierten Satz konnte man sogar einen deutlichen 25:13-Satzgewinn feiern.

Angeheizt vom Publikum und dem Aufschwung aus den beiden vorherigen Sätzen starteten die Biberacherinnen optimistisch in den Tiebreak. Nachdem Reutlingen mit einer Aufschlagserie begonnen hatte, fanden die Damen aus Biberach nicht als Team zusammen. Die Eigenfehlerquote stieg erneut an und somit verlor die TG den Tiebreak verdient und deutlich mit 5:15.

Cheftrainer Stefan Hecht fasste den letzten Satz folgendermaßen zusammen: „In Satz fünf sind wir in alte Muster verfallen und haben kein Mittel gegen gut abwehrende Reutlingerinnen gefunden.“ Das Trainergespann wird in den folgenden Wochen den Grund hinter der hohen Eigenfehlerquote analysieren und die Mannschaft auf das kommende Oberliga-Spiel am 4. Dezember in Ludwigsburg vorbereiten.

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