TG-Bogensportler stellen zwei deutsche Rekorde auf

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 Die Bogensportler der TG Biberach freuen sich über die Ergebnisse bei der württembergischen Landesmeisterschaft: (von links) Ed
Die Bogensportler der TG Biberach freuen sich über die Ergebnisse bei der württembergischen Landesmeisterschaft: (von links) Edwin Herzig, Hans Süßmuth, Radmila Schilling, Günter Schilling und Sandro Castrignano. (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

Drei Titel und zwei deutsche Rekorde: Das ist die Bilanz der Bogenschützen der TG Biberach bei der württembergischen Landesmeisterschaft der Senioren in Welzheim gewesen.

Noch vor gut einem Monat hatte die TG Biberach bei der Bezirksmeisterschaft der Senioren in Brochenzell einen neuen deutschen Mannschaftsrekord mit 1834 Ringen aufgestellt und damit den des amtierenden deutschen Meisters SGi Welzheim (1780 Ringe) übertroffen. Entsprechend motiviert ging die TG den Teamwettbewerb bei der Landesmeisterschaft in Welzheim an.

In den ersten Passen (je sechs Pfeile) des Teamwettbwerbs in der Seniorenklasse hatten die Biberacher noch leichte Vorteile gegenüber den Welzheimern. Von Passe zu Passe wurden in zunächst kleinen Schritten die Abstände größer und größer. Nach Ende des ersten Durchganges und geschossenen 36 Pfeilen lagen die Biberacher mit Radmila Schilling (306 Ringe), Hans Süßmuth (303) und Günter Schilling (327) dann schon deutlich vor den Welzheimern mit 936:891 Ringen. Mit ein paar Superpassen der Biberacher zu Beginn der zweiten Hälfte wurde dann schnell klar, dass der alte Rekord der Welzheimer nicht nur fallen, sondern sogar klar verbessert werden wird. So kam es dann auch: Radmila Schilling (315), Hans Süßmuth (302) und Günter Schilling (334) übertrafen den alten Rekord deutlich mit 1887 Ringen, die sowohl württembergischen als auch deutschen Rekord bedeuteten. Welzheim kam letztlich auf 1796 Ringe.

Im Einzel bei den Herren schloss Sandro Castrignanò den ersten Durchgang mit 282 Ringen ab. Wie viele seiner Konkurrenten konnte auch er im zweiten Durchgang dieses Ergebnis halten und erreichte 267 Ringe. In der Addition bedeutete dies 549 Ringe und mit Rang 35 einen Platz im Mittelfeld. Bei den Herren-Masters erzielte Edwin Herzig im ersten Durchgang 290 Ringe, mit den 275 Ringen in der zweiten Hälfte war er nicht zufrieden. Mit der Gesamtzahl von 565 Ringen erreichte er letztlich Platz 25.

Schillings zweimal ganz vorn

Hans Süßmuth belegte im Einzel mit 605 Ringen Rang fünf. Er lag schlussendlich nur zwei Ringe hinter einem Platz auf dem Podest. Günter Schilling konnte derweil seinen württembergischen Rekord von vor zwei Jahren deutlich steigern und sicherte sich mit 661 Ringen nicht nur das beste Tageserbebnis, sondern auch erneut den Titel des württembergischen Meisters. Radmila Schilling holte sich mit 621 Ringen ebenso souverän den Titel. Damit erzielte sie zugleich einen württembergischen wie auch neuen deutschen Rekord. Damit ist für das TG-Trio sicher, dass die Fahrkarten zur deutschen Meisterschaft Anfang August in Berlin gelöst sind.

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