TG Biberach steht im Halbfinale

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 Im Viertelfinale zog die TG dann ein Freilos und steht damit im Halbfinale.
Im Viertelfinale zog die TG dann ein Freilos und steht damit im Halbfinale. (Foto: colourbox)
Schwäbische Zeitung
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Im Duell der Ex-Oberligisten hat die TG Biberach gegen Weiße Dame Ulm im oberschwäbischen Schach-Mannschaftspokal zuerst ihre Vorteile vergeben, um im Stichkampf hauchdünn doch noch die Oberhand zu behalten. Im Viertelfinale zog die TG dann ein Freilos und steht damit im Halbfinale.

Bei der zentralen Veranstaltung für die Teilnehmer des Kreises Nord in Obersulmetingen bekam es die TG zum Auftakt gleich mit Weiße Dame Ulm zu tun. Vor zwei Jahren aus der Oberliga abgestiegen sind die Ulmer in dieser Saison wohl der härteste Konkurrent der Biberacher um den Meistertitel in der Verbandsliga. Dort hatte die TG Ende September nach zähem Ringen noch die Oberhand behalten. Im Pokalspiel dominierte Rainer Birkenmaier an Brett drei klar. Seinem Sieg folgte ein weiterer von Oliver Weiß an Brett zwei. TG-Spitzenspieler Holger Namyslo musste sich derweil geschlagen geben. Die TG sah dennoch wie der sichere Sieger aus, hatte Eugen Röttinger an Brett vier doch ein völlig ausgeglichenes Endspiel auf dem Brett. Er geriet aber noch in Zeitnot und verlor, der Ulmer punktete zum 2:2.

Da auch die Feinwertung unentschieden stand, musste über das Weiterkommen im Blitzschach entschieden werden. Zunächst feierte Birkenmaier den nächsten Sieg, Röttinger steuerte ein Remis bei. Namyslo stand mit einem Materialvorteil im Endspiel auf Gewinn. Dann verlor er jedoch erst den Faden und anschließend unerwartet die Partie. Damit waren die Biber quasi ausgeschieden, doch Weiß sorgte noch für die Wende zum 2,5:1,5-Erfolg im Entscheidungsblitz.

Im Anschluss erhielten die Biberacher im Viertelfinale ein Freilos. Im Halbfinale warten mit dem SV Jedesheim und dem SC Weiler im Allgäu nun zwei Oberligaschwergewichte sowie der SC Lindau.

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