Anna-Lena Friedsam hatte sich im Vorjahr in Biberach ihren insgesamt dritten DM-Titel geholt. Im Dezember werden die Titelkämpfe
Anna-Lena Friedsam hatte sich im Vorjahr in Biberach ihren insgesamt dritten DM-Titel geholt. Im Dezember werden die Titelkämpfe erneut in der Kreisstadt ausgetragen. (Foto: Archiv: Volker Strohmaier)
Schwäbische Zeitung

Nun ist es amtlich: Die deutschen Tennismeisterschaften bleiben drei weitere Jahre in Biberach an der Riß beheimatet. Der Deutsche Tennisbund (DTB) hat die DM der Frauen und Männer im Einzel und im Mixed bis einschließlich 2021 in die Kreisstadt vergeben. Dies teilte der Württembergische Tennisbund (WTB), der weiter als Ausrichter fungieren wird, am Freitag mit.

Austragungsort der DM ist wie bereits in den vergangenen Jahren der Bezirksstützpunkt des WTB im Hühnerfeld. Die diesjährigen Titelkämpfe, die insgesamt 48. Auflage, finden vom 8. bis 15. Dezember statt. Titelverteidiger sind im Einzel Anna-Lena Friedsam und Mats Moraing sowie im Mixed Jule Niemeier und Daniel Masur.

„Biberach hat sich im letzten Jahrzehnt als Austragungsort unserer deutschen Meisterschaften bewährt. Die Spielerinnen und Spieler fühlen sich dort sehr wohl und das eingespielte Organisationsteam hat das Event seit der Premiere kontinuierlich weiterentwickelt“, begründet DTB-Präsident Ulrich Klaus in der Mitteilung die Entscheidung des Dachverbands für die Vertragsverlängerung über drei Jahre. Zuvor hatte sich der DTB jeweils nur für ein Jahr an den jeweiligen Ausrichter gebunden, seit 2007 war das zehn Mal der WTB mit der Stadt Biberach. „Es macht einfach Sinn, den Organisatoren aus Württemberg mehr Sicherheit hinsichtlich einer längerfristigen Planung zu geben – das ist gut für das Turnier und für die Aktiven“, so Ulrich Klaus weiter.

Das freut den neuen WTB-Präsidenten Stefan Hofherr, der seit April 2019 im Amt ist und im Jahr 2018 zum ersten Mal auch als Turnierdirektor der Titelkämpfe fungierte. „Das ist in vielerlei Hinsicht ein entscheidender Schritt. Es ist vor allem wichtig, dass wir nun Planungssicherheit haben und für die Vermarktung und Sponsorensuche neue Möglichkeiten entstehen“, so Hofherr.

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