Taekwondo bleibt die Nummer eins

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Nur glückliche Gesichter bei der SZ-Sportlerwahl: Die Preisträger und die Nominierten mit SZ-Sportredakteur Felix Gaber (links)
Nur glückliche Gesichter bei der SZ-Sportlerwahl: Die Preisträger und die Nominierten mit SZ-Sportredakteur Felix Gaber (links) und SZ-Geschäftsführerin Juliana Rapp (rechts) in der Gigelberghalle. (Foto: Georg Kliebhan)
Schwäbische Zeitung
Michael Mader

Einer der zahlreichen Höhepunkte der gemeinsamen Sportlerehrung des Land- und Sportkreises Biberach in der Gigelberghalle ist die Bekanntgabe des Sportler des Jahres der „Schwäbischen Zeitung“ gewesen. Erneut holte sich mit Stella Winter eine Taekwondo-Kämpferin der TG Biberach den Titel. Sie gewann mit 24 Stimmen Vorsprung vor der ehemaligen Handballtorhüterin der TG Biberach, Marion Waibel, und dem Motocrossfahrer Paul Bloy.

Insgesamt wurden 965 Stimmen bei der Wahl abgegebenen – ein neues Rekordergebnis. Die Sportlerwahl wurde auch in diesem Jahr wieder tatkräftig von Sport Heinzel aus Biberach unterstützt, der insgesamt drei Einkaufsgutscheine im Gesamtwert von 1000 Euro für die drei Erstplatzierten zur Verfügung stellte.

Großer Jubel brandet auf

Wie schon im Vorjahr, als Viktoria Ribitsch zur Sportlerin des Jahres gewählt wurde, brandete auch am Freitagabend großer Jubel durch die Halle. Stella Winter hatte die Wahl gewonnen und damit erneut ein Mitglied der Taekwondo-Abteilung. Die 15-jährige Schülerin, die zuvor schon mit dem Hilde-Frey-Preis ausgezeichnet worden war, wurde zur großen Gewinnern des Abends. „Ich freue mich sehr und beide Auszeichnungen sind eine Anerkennung meiner Leistung.“ Schon sehr klar in ihren Aussagen wirkte Stella Winter, die neben dem Sport schon ein Ziel vor Augen hat: „Ich will Ärztin werden.“

Seit fünf Jahren macht sie Taekwondo mit großem Spaß und mit vollem Engagement. Vor allem die Kicks seien es, die sei faszinierten beim Taekwondo – auch im Vergleich zu anderen asiatischen Kampfsportarten. „Stella hat schon sehr viel Kraft und weist auch schon eine große mentale Stärke für ihr Alter aus“, nennt ihr Trainer Kai Penteker die besonderen Eigenschaften seines Schützlings. Arbeiten müsse man vielleicht noch ein wenig an der Beweglichkeit. Stella Winter sei aber ein ganz anderer Typ als Viktoria Ribitsch. Ribitsch sei mehr die filigrane Kämpferin: „Wir trainieren sehr häufig zusammen und sind auch Freundinnen“, sagt Stella Winter. Die deutschen Meisterschaften sind das große Ziel auch in diesem Jahr. Den fünften Platz, für den sie jetzt ausgezeichnet wurde, würde sie gern steigern.

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