Tanja Bosch und Gerd Mägerle

Die Straßenbeleuchtung in Biberach und den Teilorten bleibt während des Schützenfests durchgehend an. Damit erfüllt die Stadtverwaltung einen Wunsch der Jungen Union (JU) Biberach sowie der CDU-Gemeinderatsfraktion.

Die JU hatte sich bereits im vorigen Jahr für das Thema „Licht an an Schützen“ stark gemacht und aus Sicherheitsgründen gefordert, die Straßenbeleuchtung am Schützenfest während der gesamten Nacht eingeschaltet zu lassen. Die CDU-Ratsfraktion hatte dieses Engagement jüngst durch einen entsprechenden Antrag an den Gemeinderat unterstützt. „Dieser Antrag muss jetzt schnell bearbeitet werden, sonst ist Schützen vorbei“, sagte CDU-Rat Friedrich Kolesch am Donnerstag im Bauausschuss und bat, das politische Engagement des CDU-Nachwuchses zu honorieren.

Die Antwort von Baubürgermeister Christian Kuhlmann kam prompt: „Die Verwaltung hat sich damit bereits befasst – wir machen das.“ Mit Oberbürgermeister Norbert Zeidler und Tiefbauamtsleiter Mark Rechmann habe er besprochen, dass die Straßenbeleuchtung während des Schützenfests nachts durchgehend an bleibt. Dabei gehe es um Mehrkosten von knapp 5000 Euro.

Dass die Forderung jetzt so schnell umgesetzt wird, darüber freut sich JU-Vorsitzender Timo Locherer sehr: „Das ist definitiv ein großer Erfolg für uns.“ Zuerst die verlängerten Öffnungszeiten während des Christkindle-Markts und jetzt die durchgängige Beleuchtung an Schützen. „Das zeigt auch, dass die Forderungen der Biberacher Jugend von der Stadt gehört werden“, sagte Locherer. „Wir mussten zwar lange kämpfen und es waren viele Gespräche notwendig, aber am Ende haben wir es geschafft.“

Im Frühjahr 2016 hatten sie sich erstmals mit der nächtlichen Beleuchtung befasst. Dabei stehe das Sicherheitsgefühl an oberster Stelle. „Auf dem Gigelberg und in der Stadt ist es an Schützen überall hell und die Stimmung im Schützenbus ist dann auch noch gut und plötzlich steigt man aus und alles ist dunkel“, sagt Timon Schwarz vom JU-Vorstand. „Das gute Gefühl soll nicht durch Angst zerstört werden.“

Die Nachbargemeinde Ummendorf ließ ihre Straßenbeleuchtung bereits im vergangenen Jahr zum Schützenfest die ganze Nacht an. „Das war schon richtig gut“, sagte Locherer. „Zumal das ja auch ein Wunsch aus der Bevölkerung ist.“ Dass Biberach jetzt ein Jahr später nachzieht, halte die JU für wichtig: „Es geht schließlich darum, dass die Menschen sich auf ihrem Weg nach Hause sicher fühlen“, sagt Niklas Vollmann-Schipper.

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