Steinbrocken verursacht Wasserrohrbruch

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Die Bahnunterführung wird komplett neu aufgebaut nach dem Abriss.

Schwäbische Zeitung

Die Ursache für den Wasserrohrbruch am vergangenen Donnerstag in der Riedlinger Straße ist nun geklärt: Unter der Wasserleitung befand sich laut Pressemitteilung der Ewa Riss ein großer Steinbrocken, der auf die Leitung gedrückt und somit den Riss von mehr als vier Metern Länge verursacht hat. Der Brocken war rund einen halben Meter lang.

Bei der Verlegung der Leitung im Jahr 1963 befand sich dieser Steinbrocken vermutlich noch einige Zentimeter weiter unten im Erdreich und war dadurch nicht sichtbar. Über die Jahrzehnte wurde das Gelände in diesem Bereich modelliert, wodurch es zu veränderten Lasten und Spannungen im Boden kam. Dazu kommen äußere Einflüsse wie beispielsweise Bauarbeiten oder steigende Lasten durch den Verkehr. Letztlich war die Spannung am 11. Januar um 18 Uhr so groß, dass es zu dem Riss in der Gussleitung kam.

Die Leitung selbst ist ansonsten laut Ewa Riss in einem sehr guten Zustand. Abgesehen von dem Riss waren keine weiteren Verschleißspuren wie etwa Korrosion oder Lochfraß zu erkennen.

Ein Video mit Bildern von der überfluteten Straße gibt es online unter www.schwäbische.de/rohrbruch-b312

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