Stehles Häuser sind Symbole für Wechselwirkungen

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 Häuser ausgewogen, nennt sich dieses Werk, das Herbert Stehle in Betonguss gefertigt hat.
Häuser ausgewogen, nennt sich dieses Werk, das Herbert Stehle in Betonguss gefertigt hat. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Der Bildhauer Herbert Stehle zeigt in der aktuellen Ausstellung in der Galerie Uli Lang neue Arbeiten. Die Werke sind von Montag, 19. August, bis Samstag, 14. September, zu sehen.

„Ums Haus“ lautet Herbert Stehles Thema. Das kann bedeuten, das Leben ist umschlossen, umhegt, ganz im Zentrum des Hauses. Seine Objekte, Skulpturen, Bilder laden den Betrachter durch die Offenheit und Kargheit zum Verweilen ein.

Es gehe nie allein um das Abbild des Hauses, heißt es in der Mitteilung des Künstlers. Die Häuser seien Platzhalter für andere, übergeordnete Begriffe, die man in sie hineinlegen kann. „Deshalb stehen sie auch immer wieder in einem anderen Zusammenhang, werden trotz aller Gleichheit anders empfunden und erlebt.“

Das Haus stehe als Symbol für die Wechselwirkungen zwischen Innen- und Außenwelt, Heimat und Fremde, zwischen verschlossen und offen, zwischen Abgrenzung und Eingrenzung. Es würden grundsätzliche Fragen über die Existenz des Menschen, sein Dasein und seine Auseinandersetzung mit seiner Umgebung gestellt. Dennoch werde durch Material und Technik etwas Leichtes, etwas Humorvolles und Überraschendes in die Kunst gebracht.

Herbert Stehle ist an den Samstagen, 19. August und 14. September, in der Galerie Uli Lang anwesend.

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