Starker Nordwind macht Skitourengehern zu schaffen

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Die Teilnehmer absolvierten in den in den fünf Tourentagen über 5500 Höhenmeter.
Die Teilnehmer absolvierten in den in den fünf Tourentagen über 5500 Höhenmeter. (Foto: Sektion DAV Biberach)
Schwäbische Zeitung

16 Skitourengeher des Deutschen Alpenvereins Sektion Biberach haben fünf Tage unter der Führung von Hans-Peter Billian und Heinz Reinhardt im südtirolerischen Ahrntal verbracht. Am Tag der Ankunft unternahmen die Teilnehmer noch eine kleine Eingehskitour Richtung Hundskehljoch (2607 Meter). Starker Nordwind, verbunden mit Schneefall und schlechter Sicht, zwang die Skibergsteiger auf 2300 Meter zum Abbruch der Skitour.

Dafür war am nächsten Tag das Wetter wesentlich besser, sodass der Ahrner Kopf mit 3056 Meter Höhe als Ziel ins Auge gefasst wurde. Durch das langgezogene Windtal konnte der Gipfel zuletzt über einen steilen Gipfelhang erreicht werden. Leider konnte die gute Fernsicht aufgrund des strammen Nordwinds nicht genossen werden. Dafür entschädigte die Abfahrt über Pulverhänge. Als Kulturschmankerl wurde im Tal die aus dem 14. Jahrhundert stammende Heilig Geist Kapelle besichtigt.

Tagsdarauf hatte das Wetter wieder umgeschlagen und die Teilnehmer stiegen bei Nebel, Schneefall und Wind zur Krimmler-Tauer-Hütte (2567 Meter) auf. Hier war dann Schluss, da der windverpresste Schnee auch kein Abfahrtsvergnügen versprach. Am nächsten Tag war sehr gutes Wetter mit elf Sonnenstunden angesagt. Dies nutzten die Biberacher Skibergsteiger um die Kleine Löffelspitz mit 3050 Meter Höhe anzugehen. Nach einem steilen Anstieg öffnete sich das Röttal. Nach einer leicht ansteigenden Spur musste in vielen Spitzkehren und zuletzt zu Fuß der Gipfel erklommen werden. Dafür entschädigte die Fernsicht bis in die Dolomiten. Auch die Abfahrt bei Pulver war kaum zu toppen.

Am letzten Tag führte eine kurze Skitour die Teilnehmer auf die Achsel (2336 Meter) oberhalb des Windtals. Die Abfahrt erfolgte über teilweise sehr steile Hänge hinab zum Bergbach und entlang von diesem zurück zur Unterkunft in Kasern. So wurden in den fünf Tourentagen über 5500 Höhenmeter absolviert.

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