StafflBlech begeistert die Besucher zum Fünfjährigen

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Die Musiker von StafflBlech boten einen dreistündigen Querschnitt ausihrem Repertoire. Dazu zählten auch Soloeinlagen.
Die Musiker von StafflBlech boten einen dreistündigen Querschnitt ausihrem Repertoire. Dazu zählten auch Soloeinlagen. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Unter dem Motto „Blasmusik am (Ay)Weiher“ hat die Blasmusikformation StafflBlech ihr Jubiläumskonzert am Ayweiher präsentiert. Gut 200 Besucher waren dazu in den Biergarten der Aymühle gekommen.

Eine stimmungsvolle Kulisse: Während ein Schwanenpaar mit seinen Küken im Ayweiher kreiste, war im Biergarten nebenan Blasmusik „klein, blechig, guat“ von StafflBlech in angenehmer Lautstärke zu hören. Zum Jubiläumsauftritt bot das Septett in einem fast dreistündigen Programm einen Querschnitt aus seinem Repertoire der vergangenen fünf Jahre. Enthalten waren darin klassische Blasmusikstücke, Melodien von James Last, Abba, Glenn Miller und Soloeinlagen. Unter anderem waren die romantische und wohltönende Polka „Böhmische Liebe“, das Bravourstück „Die Teufelszunge“, als Trompetensolo von Matthias Buck, der „Maxglaner Zigeunermarsch“ (Posaunensolo: Martin Aßfalg) und „Ghostriders in the Sky“ (Tubasolo: Karl Jäckle) zu hören. Auch Peter Maffays Song „Über sieben Brücken musst du geh’n“, als Flügelhornsolo von Markus Schmidberger, durfte nicht fehlen. Gut strukturiert, abgerundet im Tutti, sicher und klar in den Beiträgen der Solisten, so präsentierten sich die sieben Musiker. Von den über 200 Besuchern gab es immer reichlich Applaus.

Kaum dass die ersten Takte verklungen waren, wartete Tanja Schmidberger als Überraschung für die Musiker mit einem Gedicht auf. Humorvoll erzählte sie von ihren Erfahrungen als Musikerfrau bei StafflBlech. Mit Witz und Humor führte Moderator Uli Ocker, das Urgestein aus Ertingen, durch das Programm. „Seid ihr alle fit?“ So checkte er schon mal zu Beginn die Stimmung im Biergarten ab; schlagfertig, urig, mit bodenständiger Kost, da blieb oft kein Auge trocken.

Dank an die Unterstützer

Als Sprecher von StafflBlech dankte Tobias Nock allen, die die Formation in den vergangenen fünf Jahren in irgendeiner Form unterstützt hatten. Stellvertretend nannte er Michaela Bleicher und Melanie Kammerer, die für das Layout verantwortlich zeichnen.

Dass StafflBlech über die Kreisgrenzen hinaus bekannt ist, verrieten die Autokennzeichen der parkenden Fahrzeuge. „Tolle Atmosphäre, gute Musik und eine angenehme Lautstärke“, war von den Gästen immer wieder zu hören.

Mit „Danke, dass ihr gekommen seid, jetzt müssen wir unsere Technik in Sicherheit bringen“, gab Tobias Nock, nach knapp drei Stunden, das abrupte Ende der Veranstaltung bekannt. Über dem Ayweiher blitzte und donnerte es und bald darauf setzte der Regen ein.

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