Stadtpokal: Teilnehmerfeld weiter noch nicht komplett

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Der SV Ringschnait (vorn Heiko Lerner) zählt zum Favoritenkreis beim Biberacher Stadtpokal.
Der SV Ringschnait (vorn Heiko Lerner) zählt zum Favoritenkreis beim Biberacher Stadtpokal. (Foto: Archiv: Volker Strohmaier)
Sportredakteur

Nicht nur die Fußballer wollen beim Stadtpokal ins Schwarze treffen, sondern auch die Prominenten, die am Sonntag um 14.50 Uhr bei einem Elfmeterschießen gegeneinander antreten. Zugesagt haben: Tanja Kloos, Christian Kuhlmann, Hans-Peter Beer und Marin Eyrainer.

Die Neuauflage des Biberacher Fußball-Stadtpokals wirft ihre Schatten voraus. Am Samstag, 4. August, ertönt um 10 Uhr der Anpfiff für die ersten beiden Partien auf den städtischen Sportanlagen am Erlenweg. Am Sonntag steigen dann ab 10 Uhr die Halbfinals, das Finale und die Platzierungsspiele. Weiterhin gesucht wird nach einer zehnten Mannschaft, die am Turnier teilnimmt.

„Wir haben alle teilnehmenden Mannschaften angeschrieben, ob sie eine Idee haben. Ich habe aber noch von keinem Verein etwas gehört“, sagt Johannes Riedel, Initiator der Neuauflage des Stadtpokals. „Es ist angesichts der Urlaubszeit und den Pokalterminen am Wochenende einfach schwer, jemanden zu finden.“ Riedel rechnet nun damit, dass der Stadtpokal mit neun Mannschaften gespielt wird „Wenn sich aber noch ein Team aus der Umgebung meldet, dann darf es mitspielen. Auch eine A-Jugend wäre möglich, einfach den FC Wacker kontaktieren“, so Riedel.

Der freie Platz im Teilnehmerfeld war durch die kurzfristige Absage des SSV Biberach zustande gekommen, der mittlerweile auch seine erste Mannschaft vom Aktivenspielbetrieb zurückgezogen hat (SZ berichtete). „Es ist einfach höchst unerfreulich, dass der SSV Biberach so kurzfristig abgesagt hat. Und mit dieser Ansicht stehe ich nicht alleine da. Der SSV hat sich damit keinen Gefallen getan“, sagt Riedel und fügt hinzu: „Trotz allem freue ich mich sehr auf das Turnier.“

Riedel tippt auf ein Finale zwischen dem Landesliga-Aufsteiger FV Biberach und dem Bezirksligisten SV Ringschnait. Letzterer hatte die bislang letzte Auflage des Stadtpokals im Jahr 1997 gewonnen. Ausrichter damals wie heute war der FC Wacker Biberach. Ebenso zum Favoritenkreis zählt Riedel den Bezirksliga-Aufsteiger TSV Ummendorf. Im Lager des FV Biberach ist man sich der Favoritenrolle beim Stadtpokal bewusst. „Wir nehmen den Stadtpokal sehr ernst. Das Ziel ist absolut, den Pokal zu holen“, sagt Trainer Dietmar Hatzing. „Deshalb werden wir auch einige aus der ersten Mannschaft schon am ersten Tag einsetzen, vor allem die, die am Freitag nicht gespielt haben.“ Am Freitag hat der FV Biberach noch das Erstrundenspiel im WFV-Pokal gegen den FV Ravensburg zu absolvieren. „Am zweiten Tag treten wir dann mit voller Kapelle an, wer dann spielen wird, wird sich zeigen“, so der FVB-Trainer, der die Bezirksligisten SV Ringschnait und TSV Ummendorf als die härtesten Konkurrenten um den Turniersieg ansieht.

Nicht nur die Fußballer wollen beim Stadtpokal ins Schwarze treffen, sondern auch die Prominenten, die am Sonntag um 14.50 Uhr bei einem Elfmeterschießen gegeneinander antreten. Zugesagt haben: Tanja Kloos, Christian Kuhlmann, Hans-Peter Beer und Marin Eyrainer.

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