Stadt würdigt das Engagement dieser fünf verdienten Bürger

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Schwäbische Zeitung

Zum sechsten Biberacher Bürgertag lädt Oberbürgermeister Norbert Zeidler am Dienstag, 8. Oktober, alle Bürger um 18.30 Uhr in die Stadthalle ein.

Im vergangenen Jahr wurden Personen aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen geehrt – diesmal stehen die Auszeichnungen ganz im Zeichen der Kultur und des Sports. Als Festredner wird Regierungspräsident Klaus Tappeser erwartet und für die musikalische Unterhaltung sorgen die St.-Martins-Chorknaben. Abgerundet wird der Festakt von einem Auftritt der Gaukler, die einige ihrer akrobatischen Kunststücke darbieten werden. Zum Abschluss der Veranstaltung gibt es wieder einen Stehempfang mit der Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens.

Folgende Bürger erhalten die Bürgerurkunde:

 Ferdinand Flechtner
Ferdinand Flechtner (Foto: Stadt Biberach)

Ferdinand Flechtner: Jahrgang 1939, war im Jahr 2006 einer der Gründungsväter der Wieland-Gesellschaft, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Leben und das literarische Werk von Christoph Martin Wieland sowie seine Bedeutung für die Weltliteratur einem möglichst großen Kreis von Menschen bekannt zu machen. Bis März dieses Jahres war er Präsident der Gesellschaft. Während seiner Amtszeit initiierte er zahlreiche Maßnahmen und Projekte, unter anderem die Publikation des Wieland-Zitatenschatzes sowie die Organisation der „Wieland-Tage“.

 Eva Hein-Dorfschmidt
Eva Hein-Dorfschmidt (Foto: Stadt Biberach)

Eva Hein-Dorfschmidt: Jahrgang 1946, engagiert sich seit 1994 im Vorstand des Förderkreises Museum Biberach und gehört damit zu den tragenden Säulen des Vereins, der mit seinen zahlreichen Aktivitäten maßgeblichen Anteil daran hat, dass das Museum seit mehr als 20 Jahren stabile Besucherzahlen verzeichnet. Zu den größten und bekanntesten Projekten des Vereins gehören das Museumsfest und der Bücherbasar. Ohne den großen Einsatz von Eva Hein-Dorfschmidt wären die Veranstaltungen in dieser Form nicht möglich.

 Eva Werner
Eva Werner (Foto: Stadt Biberach)

Eva Werner: Jahrgang 1946, gehört mit einer kurzen Unterbrechung ebenfalls seit 1994 dem Vorstand des Förderkreises Museum Biberach an. Eine Herzensangelegenheit von Eva Werner ist die Präsentation der Geschichte der Weber, für die sie sich besonders einsetzt. 1998 veranstaltete der Förderkreis das erste Weberfest in der Zeughausgasse und brachte den Bürgern damit das alte Handwerk des Webens näher, dem Biberach einst im Mittelalter seine Blüte verdankte. 2010 erfolgte der Umzug des Webermuseums aus der Zeughausgasse in das Museum und der weitere Ausbau der Ausstellung.

 Elisabeth Isbary
Elisabeth Isbary (Foto: Stadt Biberach)

Elisabeth Isbary: Jahrgang 1951, engagierte sich von 1994 bis 2018 im Vorstand der Reitervereinigung Biberach – zunächst bis 2001 als Jugendwart, anschließend 17 Jahre lang als Vereinsvorsitzende. Durch gute Teamarbeit schafft es die Reitervereinigung, drei Turniere im Jahr auszurichten: ein Jugendturnier im April und ein Dressur- und ein Springturnier, die in den ersten beiden Wochen der Sommerferien stattfinden. Das herausragende Ereignis in der Amtszeit von Elisabeth Isbary war die Verlagerung der Reitanlagen in den Jahren 2005/2006 an den neuen Standort im St.-Georgs-Weg. In mehr als 20000 Eigenleistungsstunden wurde die neue Anlage gebaut und die alte abgebaut.

 Cäcilie Sommer
Cäcilie Sommer (Foto: Stadt Biberach)

Cäcilie Sommer: Jahrgang 1939, engagiert sich seit vielen Jahren beim Stadtarchiv, dem Arbeitskreis Stadtgeschichte, im Stadtmarketingarbeitskreis Kultur sowie im Stadtforum. Besonders am Herzen lagen ihr der Tag des offenen Denkmals. Durch ihre Impulse wurden erstmals 2003 nicht nur die üblichen Baudenkmäler gezeigt, sondern auch private historische Räume und Gebäude zugänglich gemacht. In Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing und dem Arbeitskreis Kultur ist durch ihre Initiative der Tag des offenen Denkmals in Biberach zu einem jährlich herausragenden Ereignis geworden, das Tausende Gäste bis weit aus dem Umland anzieht und in dieser Form im Vergleich mit anderen Städten eine herausragende Bedeutung gewonnen hat.

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