St.-Elisabeth-Stiftung feiert mit 42 Absolventen

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Vorstand Peter Wittmann (hinten, 3. v. l.), Geschäftsbereichsleitungen und Mentoren haben den 42 Frauen und Männer zu ihrem Abs
Vorstand Peter Wittmann (hinten, 3. v. l.), Geschäftsbereichsleitungen und Mentoren haben den 42 Frauen und Männer zu ihrem Abschluss in Ausbildung oder Studium gratuliert. (Foto: St.-Elisabeth-Stiftung)
Schwäbische Zeitung

42 Mal „erfolgreich bestanden“ – das hat die St.-Elisabeth-Stiftung in der Sinn-Welt im Jordanbad mit ihren Azubis und Studierenden gefeiert. Die Absolventen aus den Landkreisen Alb-Donau, Biberach und Ravensburg haben unterschiedliche soziale und kaufmännische Berufe erlernt.

„Es gibt nichts Besseres, als mit Menschen für Menschen da zu sein.“ Mit diesen Worten beglückwünschte Peter Wittmann, Vorstand der St.-Elisabeth-Stiftung, die Absolventen zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Wittmann wies aber auch auf die zunehmende Personalnot hin: „Es wird immer schwieriger, gute Leute wie Sie für unsere Arbeit zu gewinnen. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass zwei Drittel von Ihnen weiter bei der St.-Elisabeth-Stiftung arbeiten werden.“

Der Vorstand hob hervor, dass sich die St.-Elisabeth-Stiftung intensiv in Sachen Ausbildung engagiert: „Wir haben über 135 Azubis und Studierende in ganz unterschiedlichen Bereichen – die Vielfalt der Ausbildungs- und Studienabschlüsse zeigt die große Vielfalt der Stiftung.“ Vom Altenpfleger bis zum Immobilienkaufmann, von der Kauffrau für Bürokommunikation bis zur studierten Gesundheitsmanagerin reicht die Bandbreite.

Die St.-Elisabeth-Stiftung ist unter anderem am Ravensburger Institut für Soziale Berufe (IfSB) beteiligt. Menschen anerkennen und Unterstützungsbedarf erkennen – Frank Amman, Fachbereichsleiter für Heilerziehungspflege am Standort des IfSB in Bad Wurzach, hob in seinem Grußwort die zentralen Qualitäten von Fachleuten hervor, die in sozialen Berufen ausgebildet sind. „Wir sollten alle lernen, anerkennende Begegnungen mit Menschen zu haben.“

Begonnen hatte die Abschlussfeier mit einem spirituellen Impuls in der Kirche St. Johannes: „Umwege, die zu Aufstiegen werden“, standen im Mittelpunkt. Sich auf das Wesentliche im Leben besinnen und auf sich selbst hören, sich keinen Druck von außen machen lassen und den eigenen Weg gehen, auch wenn es mal ein scheinbarer Umweg ist – das war die zentrale Botschaft.

Mit den Azubis und Studenten feierten die Leitungen der Geschäftsbereiche der St.-Elisabeth-Stiftung – und die Mentoren: Alle Auszubildenden und Studenten werden in der Stiftung individuell von erfahrenen Kollegen begleitet. Alle zusammen freuten sich im Anschluss an den offiziellen Teil über ein italienisches Büfett aus der Heggbacher Zentralküche und Musik mit dem Duo Acoustic Voice String.

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